“Der Menschheit Würde ist
in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch;
mit euch wird sie sich heben!”


- Friedrich von Schiller, Die Künstler
Über uns

Am 10. Dezember des letzten Jahres besuchte der Leistungskurs Kunst der Q3 das Ernst-May-Haus in Praunheim. Wie in den letzten Jahren empfing Herr Oscar Unger, selbst in der Römerstadt geboren, die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung für das „Neue Frankfurt“. In den folgenden 90 Minuten konnten wir die bis ins kleinste Detail geplanten architektonischen und gestalterischen Besonderheiten des May-Hauses und der umliegenden „Römerstadt“ kennen lernen. Immer wieder aufs Neue fiel dabei die Pfiffigkeit der „Frankfurt Küche“ auf, die trotz ihres Alters von knapp 100 Jahren seltsam modern und zeitlos wirkt.
Beim anschließenden Gang durch die Siedlung war es erstaunlich, wie progressiv bereits vor langer Zeit ein „modernes“ Wohnen mit naturnaher, hygienischer und bezahlbarer Architektur erdacht wurde. Gleichzeitig erinnerten wir uns dabei mit Schaudern an zeitgenössische Beispiele manch neuer Frankfurter Stadtteile, die im Vergleich zu der Römerstadt wie unpassende, überteuerte Fremdkörper menschlicher Käfige wirken – von „Licht, Luft und Sonne“ findet sich dort keine Spur.

<L. Wörner>

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Am Freitag, dem 17. Januar 2020, verwandelte sich die Aula der Schillerschule für die angehenden Abiturienten zum Hörsaal. Sie folgten einem freien Vortrag des polnischen Generalkonsuls Jakub Wawrzyniak zum deutsch-polnischen Verhältnis. Schon die erste Frage des Generalkonsuls an die Schülerinnen und Schüler zeigte, dass sie vielfältige Beziehungen zu Polen haben. Gleichwohl diese Beziehungen heute einer Alltagsnormalität entsprechen, schuf Herr Wawrzyniak für diese einen größeren Rahmen und schaffte es somit, den gegenwärtigen Zustand beider Nachbarn zueinander als besonders glückliches Beispiel des heutigen Europa darzustellen. Und dass dieser Zustand keine automatisierte Selbstverständlichkeit ist, sondern menschengemacht, mag vielleicht dem einen oder anderen als Berufsorientierung dienlich sein.

<S. Piotrowski>

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Am 5.12.2019 gingen die beiden Lateinklassen des Jahrgangs 7 auf eine gemeinsame Exkursion zur Saalburg, dem bekannten römischen Limes-Kastell im Taunus. Bei sonnigem, kaltem Winterwetter bot ein dreiteiliges Programm, bestehend aus einer Führung durch das Kastell, einem Aktiv-Training mit Schilden und Schwertern sowie einem kleinen Spaziergang zum Limes, Einblicke in die Bedeutung der Saalburg und den Alltag eines römischen Soldaten in der Provinz. Am Ende gab es in der taberna noch die Gelegenheit, sich bei römischen und weniger römischen Speisen und Getränken aufzuwärmen. Die Exkursion wurde in den Fächern Geschichte und Latein vor- und nachbereitet.

<M. Heusel>

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Australien-Austausch an der Schillerschule

Es ist Dezember und wie immer um diese Jahreszeit ist unser australischer Schüler*innenaustausch wieder im Gange. Am 1. Dezember sind neun Schülerinnen und Schüler des Good Shepherd Lutheran College in Begleitung der australischen Kollegin Tara Bible aus dem sommerlichen Australien im winterlichen Frankfurt angekommen. Für vier Wochen und über Weihnachten sind sie jetzt bei den deutschen Gastfamilien untergebracht und Kollege Marco Schepers hat für die Gruppe ein facettenreiches Ausflugsprogramm zusammengestellt. Wie immer stehen ein Stadtrundgang in Frankfurt, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und ein Wochenende in München auf dem Kalender, aber auch viele andere Unternehmungen wie eine Exkursion nach Heidelberg, Museumsbesuche und ein Ausflug zur Eintracht.

Wir wünschen allen Gasteltern, Schülerinnen und Schülern sowie Kollegin Tara eine interessante und spannende, möglichst wenig stressige Vorweihnachtszeit und viel Spaß bei allen Events.

<R. Röder>

Das Chor-Ensemble der Schillerschule nahm am Sonntag, dem 3.11.2019, an einem Benefizkonzert des Sängerkreis Frankfurt teil. Mit 10 weiteren Chören wurden im großen Saal des Bürgerhaus Bornheim phänomenale 5.778,85€ Spendengelder für ein Baumpflanzprojekt im Frankfurter Stadtwald ersungen. Unsere drei Liedbeiträge mit beeindruckenden Soli von Nick Shirazi, Amelie Conradt, Sofia Irhzar und Sven Böhme stießen beim Publikum auf großen Beifall.

Einen groben Eindruck unseres Auftritts vermittelt der Zusammenschnitt auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=0dCp4mExow8

<Ch. Kuhn>

Der Minimarathon am 27.10.2019 war wieder ein voller Erfolg. 84 Schülerinnen und Schüler liefen die 4,2 km hochmotiviert und strahlten schon von Weitem in den neongelben Trikots der Schule. Und letzte Woche gab es dann noch diese erfreuliche Nachricht: die Schillerschule hat den dritten Platz in der Schulwertung beim Schneider Electric Mini-Marathon belegt und damit 300 Euro für die Schule gewonnen!

Ich hoffe, allen Beteiligten hat es genauso viel Spaß gemacht wie mir. Auf diesem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei der Schulleitung und dem Förderverein, meinem Kollegen Marc Kruske, allen Schülerinnen und Schülern und Eltern bedanken, ohne die dieses Ereignis nicht so reibungslos zu realisieren gewesen wäre. Vielen Dank!

<R. Rau>

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Erneute Aufführung des Musicals im Rahmen der WAAE-Konferenz

Erneut versagte Sophie ihrem Verlobten Sky bei der Hochzeit das Ja-Wort, dafür heiratete ihre Mutter Donna Sam, einen ihrer Jugendfreunde, und immer ist noch ungeklärt, ob nun Sam, Bill oder Harry Sophies Vater ist. Mit viel Spielfreude und Enthusiasmus brachten die Big Band (Leitung: Herr Hanf), der Chor 8-Q4 (Leitung: Herr Kuhn) und die AG Musiktheater (Leitung: Herr Seemann) unterstützt von der Technik-AG (Leitung: Herr Kuhn) unser Musical „Mamma Mia!“ aus dem letzten Schuljahr auf die Bühne in der Aula unserer Schule. 

Anlass war die internationale Konferenz der WAAE (World Alliance of Arts Education), in deren Programm die Aufführung integriert war (https://waae-conference.jimdofree.com). Die WAAE kümmert sich um Fragen und Möglichkeiten von musisch-künstlerischer Bildung auf der ganzen Welt. Bei einer unserer letzten Aufführungen war Joachim Reiss, der Chairman und Organisator dieses Kongresses, zu Gast. Er sei so von der Aufführung begeistert gewesen, dass  er uns als Teil des Konferenzprogramms anfragte. Vor allem die Mitwirkenden waren sofort Feuer und Flamme und so kam es, dass neben Angehörigen unserer Schulgemeinde auch Fachleute aus allen fünf Kontinenten unserer Aufführung beiwohnten, mitklatschten und mitsangen. 

Eine besondere Freude war es sowohl für Mitwirkende und als auch Publikum, dass auf der Bühne, im Orchester- respektive dem Big Band-Graben und auf den Chorpodesten auch Darstellende, Musizierende und Singende zu finden waren, die im letzten Schuljahr ihr Abitur abgelegt haben. 

<F. Seemann>

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Fotos: Technik-AG

L'excursion de l'école de Schiller à Metz le 16. Oktobre 2019.

Mercredi le 16.10.2019, nous avons fait une excursion d’une journée à Metz dans le cadre de la leçon de français. Tôt le matin à 7h45, nous sommes partis avec 3 autocars pour nous rendre à Metz. Les 3 heures de route ont été accompagnées de pluie. Quand nous sommes arrivés à Metz, nous avons commencé à travailler, à savoir contacter les locaux et explorer la petite ville. Après le travail vient le plaisir. Notre petit groupe de travail s’est donc retrouvé dans un petit café typiquement français et a dégusté des spécialités françaises. Vers 14 h 30, nous sommes rentrés chez nous et sommes arrivés à l’école de schiller vers 18 heures. Ce fut une belle journée qui m'a montré à quel point la culture de la France est belle et proche.

<J. Bentele, 10d>

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Schillerschüler vom Oberbürgermeister zur Gedenkfeier in die Paulskirche eingeladen

Um Jugendliche verstärkt in das Gedenken an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft einzubeziehen, wurden am 7. November 2019 erstmals rund 300 Frankfurter Schülerinnen und Schüler – unter ihnen 140 aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Schillerschule - von Oberbürgermeister Peter Feldmann zur städtischen Gedenkveranstaltung in die Paulskirche eingeladen.

In seiner Rede anlässlich der Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 sprach das Stadtoberhaupt wiederholt die Jugend an, der eine Schlüsselrolle angesichts erstarkender rechtsextremer Kräfte zukomme. „Die Anzahl antisemitischer Attentate, Überfälle und Herabwürdigungen haben ein Ausmaß erreicht, das undenkbar erschien“, sagte Oberbürgermeister Feldmann. „Was nutzen Gedenkveranstaltungen, wenn sich daraus keine Konsequenzen mehr für die Gesellschaft ergeben, wenn die Mehrheit weiter wegschaut? Wenn Parteien, in denen die größten Brandstifter geschützt sind, Erfolge einfahren?“

Vor verstärkt antisemitischem, rassistischem und faschistischem Gedankengut warnte Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, und betonte die Rolle der Bildung: „Es kann nicht sein, dass Jugendliche unsere Schulen verlassen oder ihre Ausbildung abschließen und die Tatsache des Holocausts in Frage stellen.“ Grünbaum forderte auch ein stärkeres gesellschaftliches Engagement: „Schweigen ist keine Option. Jeder einzelne muss ein Zeichen in seinem Umfeld und im Alltag setzen, er muss sich engagieren und das Wort erheben, wo Hass und Vorurteile artikuliert werden.“ Grünbaum warnte zudem insbesondere mit Blick auf die letzten Landtagswahlen vor einer angestrebten Spaltung der Gesellschaft durch die AfD: „Es ist die Aufteilung der Gesellschaft in ein ‚Wir‘ und ein ‚Ihr‘. Die AfD hat eine Kategorie wiederetabliert, die unabweisbar auf das ideologische Gerüst der Nationalsozialisten aufbaut. Es ist ein völkisches ‚Wir‘.“

Abschließend gaben drei Demokratietrainer der Bildungsstätte Anne Frank einen Einblick in ihre Arbeit: Position beziehen – seine Stimme gegen Unrecht erheben – widersprechen. Dies zu üben, bildet einen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

<Für die Schulleitung: D. Drascher>

 

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Foto: Rafael Herlich

 

In den vergangenen zwei Wochen fand das einführende Modul des Pilotprojektes „Schuljahr der Nachhaltigkeit Sekundarstufe I“ zum Thema „Klimawandel – ein heißes Thema“ an der Schillerschule statt. Die Schüler*innen der teilnehmenden siebten Klassen setzten sich dabei anhand anschaulicher Materialien mit den Fragen auseinander, was der Treibhauseffekt ist, welchen Einfluss das Gas CO2 darauf hat und wo es herkommt. Anhand eines Experiments wurde den Schüler*innen deutlich, wie das Treibhausgas CO2 die Wärmestrahlung der Sonne speichert und so die globale Temperatur er-höht. Weiterhin wurde auf Klimaforschung und die Auswirkungen des Klimawandels bei uns in Deutschland und anderen Regionen der Erde eingegangen. Den Schüler*innen wurde dabei viel Raum für kritische Fragen und angeregte Diskussionen gelassen. Das nächste Modul findet im November statt und greift das Thema „Energie und CO2 in allen Dingen“ auf.

Das Projekt „Schuljahr der Nachhaltigkeit für die Sekundarstufe I“ im Rahmen des Hessischen Klimaschutzplans wird von Fachreferentinnen des Vereins Umweltlernen Frankfurt geleitet und durchge-führt und finanziell gefördert durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV). Weitere Informationen gibt es auf dem Internetportal „Klimabildung für nachhaltige Entwicklung in Hessen“ (https://www.klimabildung-hessen.de/startseite.html).

<N. Bach>

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