“Der Menschheit Würde ist
in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch;
mit euch wird sie sich heben!”


- Friedrich von Schiller, Die Künstler
Über uns

Australien-Austausch an der Schillerschule

Es ist Dezember und wie immer um diese Jahreszeit ist unser australischer Schüler*innenaustausch wieder im Gange. Am 1. Dezember sind neun Schülerinnen und Schüler des Good Shepherd Lutheran College in Begleitung der australischen Kollegin Tara Bible aus dem sommerlichen Australien im winterlichen Frankfurt angekommen. Für vier Wochen und über Weihnachten sind sie jetzt bei den deutschen Gastfamilien untergebracht und Kollege Marco Schepers hat für die Gruppe ein facettenreiches Ausflugsprogramm zusammengestellt. Wie immer stehen ein Stadtrundgang in Frankfurt, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und ein Wochenende in München auf dem Kalender, aber auch viele andere Unternehmungen wie eine Exkursion nach Heidelberg, Museumsbesuche und ein Ausflug zur Eintracht.

Wir wünschen allen Gasteltern, Schülerinnen und Schülern sowie Kollegin Tara eine interessante und spannende, möglichst wenig stressige Vorweihnachtszeit und viel Spaß bei allen Events.

<R. Röder>

Das Chor-Ensemble der Schillerschule nahm am Sonntag, dem 3.11.2019, an einem Benefizkonzert des Sängerkreis Frankfurt teil. Mit 10 weiteren Chören wurden im großen Saal des Bürgerhaus Bornheim phänomenale 5.778,85€ Spendengelder für ein Baumpflanzprojekt im Frankfurter Stadtwald ersungen. Unsere drei Liedbeiträge mit beeindruckenden Soli von Nick Shirazi, Amelie Conradt, Sofia Irhzar und Sven Böhme stießen beim Publikum auf großen Beifall.

Einen groben Eindruck unseres Auftritts vermittelt der Zusammenschnitt auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=0dCp4mExow8

<Ch. Kuhn>

Der Minimarathon am 27.10.2019 war wieder ein voller Erfolg. 84 Schülerinnen und Schüler liefen die 4,2 km hochmotiviert und strahlten schon von Weitem in den neongelben Trikots der Schule. Und letzte Woche gab es dann noch diese erfreuliche Nachricht: die Schillerschule hat den dritten Platz in der Schulwertung beim Schneider Electric Mini-Marathon belegt und damit 300 Euro für die Schule gewonnen!

Ich hoffe, allen Beteiligten hat es genauso viel Spaß gemacht wie mir. Auf diesem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei der Schulleitung und dem Förderverein, meinem Kollegen Marc Kruske, allen Schülerinnen und Schülern und Eltern bedanken, ohne die dieses Ereignis nicht so reibungslos zu realisieren gewesen wäre. Vielen Dank!

<R. Rau>

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Erneute Aufführung des Musicals im Rahmen der WAAE-Konferenz

Erneut versagte Sophie ihrem Verlobten Sky bei der Hochzeit das Ja-Wort, dafür heiratete ihre Mutter Donna Sam, einen ihrer Jugendfreunde, und immer ist noch ungeklärt, ob nun Sam, Bill oder Harry Sophies Vater ist. Mit viel Spielfreude und Enthusiasmus brachten die Big Band (Leitung: Herr Hanf), der Chor 8-Q4 (Leitung: Herr Kuhn) und die AG Musiktheater (Leitung: Herr Seemann) unterstützt von der Technik-AG (Leitung: Herr Kuhn) unser Musical „Mamma Mia!“ aus dem letzten Schuljahr auf die Bühne in der Aula unserer Schule. 

Anlass war die internationale Konferenz der WAAE (World Alliance of Arts Education), in deren Programm die Aufführung integriert war (https://waae-conference.jimdofree.com). Die WAAE kümmert sich um Fragen und Möglichkeiten von musisch-künstlerischer Bildung auf der ganzen Welt. Bei einer unserer letzten Aufführungen war Joachim Reiss, der Chairman und Organisator dieses Kongresses, zu Gast. Er sei so von der Aufführung begeistert gewesen, dass  er uns als Teil des Konferenzprogramms anfragte. Vor allem die Mitwirkenden waren sofort Feuer und Flamme und so kam es, dass neben Angehörigen unserer Schulgemeinde auch Fachleute aus allen fünf Kontinenten unserer Aufführung beiwohnten, mitklatschten und mitsangen. 

Eine besondere Freude war es sowohl für Mitwirkende und als auch Publikum, dass auf der Bühne, im Orchester- respektive dem Big Band-Graben und auf den Chorpodesten auch Darstellende, Musizierende und Singende zu finden waren, die im letzten Schuljahr ihr Abitur abgelegt haben. 

<F. Seemann>

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Fotos: Technik-AG

L'excursion de l'école de Schiller à Metz le 16. Oktobre 2019.

Mercredi le 16.10.2019, nous avons fait une excursion d’une journée à Metz dans le cadre de la leçon de français. Tôt le matin à 7h45, nous sommes partis avec 3 autocars pour nous rendre à Metz. Les 3 heures de route ont été accompagnées de pluie. Quand nous sommes arrivés à Metz, nous avons commencé à travailler, à savoir contacter les locaux et explorer la petite ville. Après le travail vient le plaisir. Notre petit groupe de travail s’est donc retrouvé dans un petit café typiquement français et a dégusté des spécialités françaises. Vers 14 h 30, nous sommes rentrés chez nous et sommes arrivés à l’école de schiller vers 18 heures. Ce fut une belle journée qui m'a montré à quel point la culture de la France est belle et proche.

<J. Bentele, 10d>

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Schillerschüler vom Oberbürgermeister zur Gedenkfeier in die Paulskirche eingeladen

Um Jugendliche verstärkt in das Gedenken an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft einzubeziehen, wurden am 7. November 2019 erstmals rund 300 Frankfurter Schülerinnen und Schüler – unter ihnen 140 aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Schillerschule - von Oberbürgermeister Peter Feldmann zur städtischen Gedenkveranstaltung in die Paulskirche eingeladen.

In seiner Rede anlässlich der Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 sprach das Stadtoberhaupt wiederholt die Jugend an, der eine Schlüsselrolle angesichts erstarkender rechtsextremer Kräfte zukomme. „Die Anzahl antisemitischer Attentate, Überfälle und Herabwürdigungen haben ein Ausmaß erreicht, das undenkbar erschien“, sagte Oberbürgermeister Feldmann. „Was nutzen Gedenkveranstaltungen, wenn sich daraus keine Konsequenzen mehr für die Gesellschaft ergeben, wenn die Mehrheit weiter wegschaut? Wenn Parteien, in denen die größten Brandstifter geschützt sind, Erfolge einfahren?“

Vor verstärkt antisemitischem, rassistischem und faschistischem Gedankengut warnte Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, und betonte die Rolle der Bildung: „Es kann nicht sein, dass Jugendliche unsere Schulen verlassen oder ihre Ausbildung abschließen und die Tatsache des Holocausts in Frage stellen.“ Grünbaum forderte auch ein stärkeres gesellschaftliches Engagement: „Schweigen ist keine Option. Jeder einzelne muss ein Zeichen in seinem Umfeld und im Alltag setzen, er muss sich engagieren und das Wort erheben, wo Hass und Vorurteile artikuliert werden.“ Grünbaum warnte zudem insbesondere mit Blick auf die letzten Landtagswahlen vor einer angestrebten Spaltung der Gesellschaft durch die AfD: „Es ist die Aufteilung der Gesellschaft in ein ‚Wir‘ und ein ‚Ihr‘. Die AfD hat eine Kategorie wiederetabliert, die unabweisbar auf das ideologische Gerüst der Nationalsozialisten aufbaut. Es ist ein völkisches ‚Wir‘.“

Abschließend gaben drei Demokratietrainer der Bildungsstätte Anne Frank einen Einblick in ihre Arbeit: Position beziehen – seine Stimme gegen Unrecht erheben – widersprechen. Dies zu üben, bildet einen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

<Für die Schulleitung: D. Drascher>

 

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Foto: Rafael Herlich

 

In den vergangenen zwei Wochen fand das einführende Modul des Pilotprojektes „Schuljahr der Nachhaltigkeit Sekundarstufe I“ zum Thema „Klimawandel – ein heißes Thema“ an der Schillerschule statt. Die Schüler*innen der teilnehmenden siebten Klassen setzten sich dabei anhand anschaulicher Materialien mit den Fragen auseinander, was der Treibhauseffekt ist, welchen Einfluss das Gas CO2 darauf hat und wo es herkommt. Anhand eines Experiments wurde den Schüler*innen deutlich, wie das Treibhausgas CO2 die Wärmestrahlung der Sonne speichert und so die globale Temperatur er-höht. Weiterhin wurde auf Klimaforschung und die Auswirkungen des Klimawandels bei uns in Deutschland und anderen Regionen der Erde eingegangen. Den Schüler*innen wurde dabei viel Raum für kritische Fragen und angeregte Diskussionen gelassen. Das nächste Modul findet im November statt und greift das Thema „Energie und CO2 in allen Dingen“ auf.

Das Projekt „Schuljahr der Nachhaltigkeit für die Sekundarstufe I“ im Rahmen des Hessischen Klimaschutzplans wird von Fachreferentinnen des Vereins Umweltlernen Frankfurt geleitet und durchge-führt und finanziell gefördert durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV). Weitere Informationen gibt es auf dem Internetportal „Klimabildung für nachhaltige Entwicklung in Hessen“ (https://www.klimabildung-hessen.de/startseite.html).

<N. Bach>

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Am vergangenen Dienstag besuchte der Wahlunterricht Zeitgenössische Kunst die im Bahnhofsviertel gelegene Galerie „Rundgaenger“. Daniel Schierke, der die Galerien „Rundgaenger“ und „Schierke Seinecke“ führt, nahm sich Zeit, uns einen Einblick in seine Arbeit zu geben und uns die aktuelle Ausstellung „Body Forms“ näherzubringen.
Da wir uns im Kurs gerade mit den Themen „Körper“ und „Schönheit“ beschäftigen, konnten wir von den verschiedenen thematischen Zugängen und Arbeitsweisen der drei ausgestellten Künstler*innen viel für die individuelle Weiterarbeit in den Kurs mitnehmen.
Vielen Dank dafür und für Interessierte eine absolute Besuchsempfehlung für www.rundgaenger.de und die Galerie in der Niddastraße.

<K. Sacher>

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Vor dem Fußball-Länderspiel zwischen ihren jeweiligen Autorennationalmannschaften machten Jo Sannem (Norwegen) und Nikita Afanasjew (Deutschland) Station an der Schillerschule. Bevor sie mit der versammelten zehnten Jahrgangsstufe über Literatur diskutierten, kassierten die durch eine Handvoll Lehrer unterstützten Schriftsteller eine deutliche 1 zu 5 Niederlage. Zumindest für Nikita Afanasjew bewahrheitete sich damit am nächsten Tag der alte Spruch, dass eine vermasselte Generalprobe meist eine gelungene Aufführung verheißt. Sein von Trainerlegende Otto Rehagel gecoachtes Team gewann das am darauffolgenden Tag in Bockenheim ausgetragene Spiel gegen Norwegen mit 5 zu 3, Nikita Afanasjew schoss dabei die letzten beiden Tore.

 <B. Hillen>

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Am Montag, dem 14.10.2019 las die jüdische Autorin Barbara Bišický-Ehrlich aus ihrer beeindruckenden Familienchronik „Sag‘, dass es dir gut geht“. In der anschließenden Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe wurden auch der Anschlag auf die Synagoge in Halle am Jom-Kippur-Tag thematisiert und Überlegungen über die Fragilität unserer Demokratie angestellt.

<B. Hillen> 

Lesung 2

Lesung 1

Fotos: Laura Herbst