“Der Menschheit Würde ist
in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch;
mit euch wird sie sich heben!”


- Friedrich von Schiller, Die Künstler
Über uns

L'excursion de l'école de Schiller à Metz le 16. Oktobre 2019.

Mercredi le 16.10.2019, nous avons fait une excursion d’une journée à Metz dans le cadre de la leçon de français. Tôt le matin à 7h45, nous sommes partis avec 3 autocars pour nous rendre à Metz. Les 3 heures de route ont été accompagnées de pluie. Quand nous sommes arrivés à Metz, nous avons commencé à travailler, à savoir contacter les locaux et explorer la petite ville. Après le travail vient le plaisir. Notre petit groupe de travail s’est donc retrouvé dans un petit café typiquement français et a dégusté des spécialités françaises. Vers 14 h 30, nous sommes rentrés chez nous et sommes arrivés à l’école de schiller vers 18 heures. Ce fut une belle journée qui m'a montré à quel point la culture de la France est belle et proche.

<J. Bentele, 10d>

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Schillerschüler vom Oberbürgermeister zur Gedenkfeier in die Paulskirche eingeladen

Um Jugendliche verstärkt in das Gedenken an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft einzubeziehen, wurden am 7. November 2019 erstmals rund 300 Frankfurter Schülerinnen und Schüler – unter ihnen 140 aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Schillerschule - von Oberbürgermeister Peter Feldmann zur städtischen Gedenkveranstaltung in die Paulskirche eingeladen.

In seiner Rede anlässlich der Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 sprach das Stadtoberhaupt wiederholt die Jugend an, der eine Schlüsselrolle angesichts erstarkender rechtsextremer Kräfte zukomme. „Die Anzahl antisemitischer Attentate, Überfälle und Herabwürdigungen haben ein Ausmaß erreicht, das undenkbar erschien“, sagte Oberbürgermeister Feldmann. „Was nutzen Gedenkveranstaltungen, wenn sich daraus keine Konsequenzen mehr für die Gesellschaft ergeben, wenn die Mehrheit weiter wegschaut? Wenn Parteien, in denen die größten Brandstifter geschützt sind, Erfolge einfahren?“

Vor verstärkt antisemitischem, rassistischem und faschistischem Gedankengut warnte Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, und betonte die Rolle der Bildung: „Es kann nicht sein, dass Jugendliche unsere Schulen verlassen oder ihre Ausbildung abschließen und die Tatsache des Holocausts in Frage stellen.“ Grünbaum forderte auch ein stärkeres gesellschaftliches Engagement: „Schweigen ist keine Option. Jeder einzelne muss ein Zeichen in seinem Umfeld und im Alltag setzen, er muss sich engagieren und das Wort erheben, wo Hass und Vorurteile artikuliert werden.“ Grünbaum warnte zudem insbesondere mit Blick auf die letzten Landtagswahlen vor einer angestrebten Spaltung der Gesellschaft durch die AfD: „Es ist die Aufteilung der Gesellschaft in ein ‚Wir‘ und ein ‚Ihr‘. Die AfD hat eine Kategorie wiederetabliert, die unabweisbar auf das ideologische Gerüst der Nationalsozialisten aufbaut. Es ist ein völkisches ‚Wir‘.“

Abschließend gaben drei Demokratietrainer der Bildungsstätte Anne Frank einen Einblick in ihre Arbeit: Position beziehen – seine Stimme gegen Unrecht erheben – widersprechen. Dies zu üben, bildet einen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

<Für die Schulleitung: D. Drascher>

 

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Foto: Rafael Herlich

 

In den vergangenen zwei Wochen fand das einführende Modul des Pilotprojektes „Schuljahr der Nachhaltigkeit Sekundarstufe I“ zum Thema „Klimawandel – ein heißes Thema“ an der Schillerschule statt. Die Schüler*innen der teilnehmenden siebten Klassen setzten sich dabei anhand anschaulicher Materialien mit den Fragen auseinander, was der Treibhauseffekt ist, welchen Einfluss das Gas CO2 darauf hat und wo es herkommt. Anhand eines Experiments wurde den Schüler*innen deutlich, wie das Treibhausgas CO2 die Wärmestrahlung der Sonne speichert und so die globale Temperatur er-höht. Weiterhin wurde auf Klimaforschung und die Auswirkungen des Klimawandels bei uns in Deutschland und anderen Regionen der Erde eingegangen. Den Schüler*innen wurde dabei viel Raum für kritische Fragen und angeregte Diskussionen gelassen. Das nächste Modul findet im November statt und greift das Thema „Energie und CO2 in allen Dingen“ auf.

Das Projekt „Schuljahr der Nachhaltigkeit für die Sekundarstufe I“ im Rahmen des Hessischen Klimaschutzplans wird von Fachreferentinnen des Vereins Umweltlernen Frankfurt geleitet und durchge-führt und finanziell gefördert durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV). Weitere Informationen gibt es auf dem Internetportal „Klimabildung für nachhaltige Entwicklung in Hessen“ (https://www.klimabildung-hessen.de/startseite.html).

<N. Bach>

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Am vergangenen Dienstag besuchte der Wahlunterricht Zeitgenössische Kunst die im Bahnhofsviertel gelegene Galerie „Rundgaenger“. Daniel Schierke, der die Galerien „Rundgaenger“ und „Schierke Seinecke“ führt, nahm sich Zeit, uns einen Einblick in seine Arbeit zu geben und uns die aktuelle Ausstellung „Body Forms“ näherzubringen.
Da wir uns im Kurs gerade mit den Themen „Körper“ und „Schönheit“ beschäftigen, konnten wir von den verschiedenen thematischen Zugängen und Arbeitsweisen der drei ausgestellten Künstler*innen viel für die individuelle Weiterarbeit in den Kurs mitnehmen.
Vielen Dank dafür und für Interessierte eine absolute Besuchsempfehlung für www.rundgaenger.de und die Galerie in der Niddastraße.

<K. Sacher>

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Vor dem Fußball-Länderspiel zwischen ihren jeweiligen Autorennationalmannschaften machten Jo Sannem (Norwegen) und Nikita Afanasjew (Deutschland) Station an der Schillerschule. Bevor sie mit der versammelten zehnten Jahrgangsstufe über Literatur diskutierten, kassierten die durch eine Handvoll Lehrer unterstützten Schriftsteller eine deutliche 1 zu 5 Niederlage. Zumindest für Nikita Afanasjew bewahrheitete sich damit am nächsten Tag der alte Spruch, dass eine vermasselte Generalprobe meist eine gelungene Aufführung verheißt. Sein von Trainerlegende Otto Rehagel gecoachtes Team gewann das am darauffolgenden Tag in Bockenheim ausgetragene Spiel gegen Norwegen mit 5 zu 3, Nikita Afanasjew schoss dabei die letzten beiden Tore.

 <B. Hillen>

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Am Montag, dem 14.10.2019 las die jüdische Autorin Barbara Bišický-Ehrlich aus ihrer beeindruckenden Familienchronik „Sag‘, dass es dir gut geht“. In der anschließenden Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe wurden auch der Anschlag auf die Synagoge in Halle am Jom-Kippur-Tag thematisiert und Überlegungen über die Fragilität unserer Demokratie angestellt.

<B. Hillen> 

Lesung 2

Lesung 1

Fotos: Laura Herbst

 

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Filminstitut & Filmmuseum und dem Lucas Filmfestival haben eine siebte und eine neunte Klasse sowie ein Vorleistungskurs Kunst jeweils die Fimpatenschaft für einen neu erschienenen, europäischen Film übernommen und mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten dem anwesenden Kinopublikum präsentiert. So enstanden über die intensive Auseinandersetzung mit einem Film, die vom Filmmuseum begleitet wurde, tolle Texte, Performances und ein Kurzfilm, der sogar auf der großen Kinoleinwand gezeigt wurde.

Wir danken für diese besondere Möglichkeit und die investierte Energie und Zeit unserer Schüler*innen!

<K. Sacher>

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Erneute Aufführung unseres Jukeboxmusicals

Ähnlich wie das vergangene Schuljahr endete, so begann das neue: in Chor-, Big Band- und Theaterproben stand alles im Zeichen von Mamma Mia!

Am Dienstag, dem 29.10. wird unser Musical im Rahmen einer internationalen Konferenz um 19:30 Uhr in unserer Aula erneut aufgeführt. Neben den Fachleuten aus allen Kontinenten, die sich im Rahmen ihres Kongresses mit dem Unterricht musischer und künstlerischer Fächer befassen, gibt es auch noch einige Plätze für Interessierte aus unserer Schulgemeinde.

Karten gibt es ab 16.10. bei Herrn Hanf, Herrn Kühn, Herrn Seemann und im Sekretariat.

<F. Seemann>

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14 erlebnisreiche Tage an der Rilke Schule in Anchorage in Alaska sind nun vorbei und natürlich sind die 15 Schülerinnen und Schüler der 7ten Klassen, die daran teilgenommen haben, noch genauso beeindruckt von den diversen Einblicken in die amerikanische Schullandschaft und die imposante Kulisse Alaskas wie wir begleitenden Lehrkräfte. Nach einem Wochenende zum Akklimatisieren und Jetlag bewältigen nahmen die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule für zwei Wochen am Unterricht der dortigen Klassen 7 teil und konnten sich auch mit ihren im Travel Club konzipierten Kurzpräsentationen (zur Schillerschule, Frankfurt, Hessen etc.) auf Deutsch oder Englisch einbringen. Neben dem Unterricht gab es für unsere Schüler über Salmonberry Tours organisierte Ausflüge zum Nahe bei Anchorage gelegenen Portage-Gletscher, zum Tierpark des Wildlife Conservation Center sowie zum Native Heritage Center, das die Welt der alaskanischen Urbevölkerung lebendig werden ließ, und nach Downtown Anchorage. Mit den Schülerinnen und Schülern der Rilke Schule zusammen waren überdies ein Radwandertag und ein anderthalbtägiger Ausflug in die Holzhäuser des Birchwood Camp von der Schule organisiert worden. Dort ging es um Teambuilding mit Spaß und Spielen.

Wir danken allen Gasteltern für die freundliche Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler dort und den Kolleginnen und Kollegen der Rilke Schule, die uns aufgenommen, geholfen und unterstützt haben. Besonderer Dank gilt dabei dem Schulleiter Christopher Barr und seinem Team sowie Lisa Robertson, Kevin Downie, Claudia Bittlingmaier, Toby Radke und Branden Strauch. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch unserer Partnerschule im Juni 2020!

<R. Röder und K. Winckler>

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„Tage der Orientierung“ - Jahrgangsstufe 10

Die „Tage der Orientierung“ vom 28. - 30. August 2019 - ein Angebot der Schillerschule in Kooperation mit der Jugendkirche JONA - waren ganz anders, als wir gedacht hatten. Es ging eigentlich gar nicht um Religion oder Glauben, sondern darum, wer wir eigentlich sind und welche Ansichten wir zu bestimmten Themen haben. Wir haben verschiedene Schwerpunkte gehabt, sodass für jeden etwas dabei war. Zum Beispiel haben wir Collagen und Zeitkapseln gebastelt, und uns in kleinen Gruppen zu den Themen Konflikt, Freundschaft, Zukunft, Partnerschaft und Tod unterhalten, aber auch gemeinsam Werwolf gespielt. Das Highlight war das Lagerfeuer, bei dem wir einfach beieinander saßen, Musik gehört, Feuerspucken ausprobiert und Marshmallows geröstet haben.
Zwischendurch haben wir aber auch immer wieder Zeit gehabt, in der nichts geplant war und in welcher wir dann einfach mit Anderen zusammensaßen und uns unterhalten haben. Zum Schluss hatten wir dann viele neue Freunde kennengelernt und es hat uns so gut gefallen, dass wir gar nicht mehr zurückfahren wollten.

<Stella und Laureen, Jgst. 10>

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