“Der Menschheit Würde ist
in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch;
mit euch wird sie sich heben!”


- Friedrich von Schiller, Die Künstler
Über uns

Liebe Schulgemeinde,

wie schön, dass unser Schulgarten uns in dieser wirren Zeit mit reichhaltiger Ernte ein wenig Normalität ins Corona-Leben bringt.

Vielen Dank an unsere fleißige Schulgarten-AG, die uns mit der Pflege unseres Gartens in diesem Jahr über die Ernte hinaus viele Freunde machten.

 

Herzliche Grüße

Claudia Wolff

 

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Unsere E-Phasen Schüler Sebastian Fuchs, Carl Rudi Leiser und Tom Scherpf folgten Anfang Mai dem Aufruf unserer Schulleiterin Frau Wollf und berichten in ihrem "Corona Morona Podcast Modcast #1" von ihren Erfahrungen mit der Corona-Krise und wie sie ihr Leben mit und ohne Schule erleben.

Hier geht es zu dem sehenswerten Beitrag: 

https://www.youtube.com/watch?v=R3wHhpbO_Vw

 

Als Dankeschön gibt es für die drei Schüler jeweils ein tolles Produkt unserer Schülerfirma Schillerize.

Wir hoffen auf weitere Ausgaben des Podcasts!

Unsere Schülerin Fiona Schröder (Q4) hat mit ihrem Nachbild zu Wolfgang Tillmans "Kate sitting" das Preisausschreiben der Fachschaft Kunst gewonnen.

Wir gratulieren Fiona ganz herzlich zu dem gelungenen Werk!

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Foto: © Fiona Schröder (Q4)

 


Weitere Auszeichnung erhielten:

1) Leoni Bergmann, Kimi Frick, Carlos Friedl, John Muth und Lamees Kanmaz (8b) für ihr Nachbild zu dem trauernden Evangelisten:

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Foto: © John Muth

 

2) Dominique Böhler, Lara Brkic, Leonard Klein, Ivona Pestic und Charlotte Russ (8b) zu ihrem Nachbild zu der Beweinung Christi:

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Foto: © Dominique Böhler

 

 

Sechste Auflage von Deutschland schreibt! an der Schillerschule

Zum bereits sechsten Mal fand am Mittwoch, 4. März, das Frankfurt-Finale des Diktatwettbewerbs Deutschland schreibt! der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in unserer Aula statt. Den äußerst originellen und gelungenen thematischen Bezug des Abends bildete diesmal die Frankfurter Dippemess. Der Diktat-Herausforderung stellten sich erneut ca. 150 Schülerinnen und Schüler, Elternteile und Lehrkräfte aus fünfzehn Frankfurter Schulen. Die Schillerschule dabei sehr erfolgreich vertreten haben Frau Straßburger und Frau von Rheinbaben, die sich mit nur sieben Fehlern die (dreifach geteilte) Silbermedaille in der Elternkategorie erschrieben haben – Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Deutschland-Finale!

<S. Heutmann>

 

Ausführlicher Bericht zum Finale:

https://www.deutschland-schreibt.de/aktuelles/artikel/frankfurts-rechtschreibchampions-2020-stehen-fest/

Die fünf bestplatzierten Schülerinnen und Schüler im Landeswettbewerb Mathematik der 8. Klassen sowie weitere neun Schülerinnen und Schüler der E2 haben sich Anfang Februar in Oberreifenberg im Taunus versammelt, um sich auf die bevorstehenden Wettbewerbe im März vorzubereiten, mit dabei waren Frau Fritsch und Herr Kuhn. Neben den Matheaufgaben am Tag wurden am Abend zahlreiche Gesellschaftsspiele gespielt. Um nach den ersten Stunden an die frische Luft zu kommen, wurde beschlossen, einen kleinen Ausflug zum Feldberg zu machen. Dabei stießen die Schüler*innen und Lehrkräfte auf Schnee, was für Frankfurter*innen im Februar nicht sehr häufig ist. Insgesamt waren es zwei lehrreiche, interessante und lustig Tage in einer gemütlichen Jugendherberge im Taunus.

 <K. Kram>

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Dem Sportsgeist ein neuer Raum!

<Von Karin Hechler>

 

Richtfest für die Sporthalle an der Schillerschule am 4.2.2020

Die einen sagen Turn-, die anderen sagen Sporthalle – das neue Gebäude der Schillerschule aber spricht eindeutig für sich selbst: Das ist eine Sporthalle, wie sie im Buche steht!

Betritt man die Fachräume einer Schule, spürt man deren spezifischen genius loci, ob die wissenschaftliche, die künstlerische, die sprachliche  Ausrichtung – der Ortsgeist einer Sporthalle jedenfalls erschließt sich schon vor den Räumen über das Sinnesorgan Nase.   Schweiß liegt in der Luft, entstanden aus der Mischung von Leistungslust ,  Bewegungsfreude,  Spuren von Angst  (Kastenturnen!),  aus dem An-und- über-die Grenze-gehen, aus Gelingensfreude und der Verflechtung von Körper, Geist und Seele.

Die neue Sporthalle hat noch keinen olfaktorischen Marker, aber schon ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Architekten und Raumplaner beziehen bei ihren Entwürfen den genius loci ein, also das, was der Ort vorgibt, das Narrativ, das mit ihm verbunden ist, und auch die Entwicklung, welche die Erbauer mit ihren gestalterischen Akzenten befördern möchten.

Huch, das alles auf dem kleinen, engummauerten bisherigen Pausenhof der Schillerschule? Ja, es ist gelungen: Imposant und doch gerade richtig in den Maßen, aus der Tiefe in lichte Höhen ist die Sporthalle hochgewachsen. Sie ist attraktiv mit dem Schulleben verschränkt durch die einladenden breiten Aufgänge, die Gestaltung des Eingangs. Den Bau kennzeichnen verbindende, transparente Elemente.  Er schottet sich nicht ab, lädt vielmehr ein.

Bis zum Baubeginn war es ein Hürdenlauf, der schon in den achtziger Jahren begann. Zeitweise war die Genehmigung zum Greifen nahe, dann rückte sie wieder in weite Ferne. Die üblichen Verdächtigen kamen dazwischen wie Haushaltsdefizite, erforderliche Sanierungen, Politikwechsel, aber auch unsere eigenen dringlichen Bedarfe wie der Anbau für die Naturwissenschaften, die Schulbibliothek, der Innenausbau…Doch die Schulgemeinde blieb zäh am Ball. Und dann öffneten sich die städtischen Amtstüren und Planerherzen.  Schulamt , Hochbauamt und Architekten nahmen den Hof erneut in Augenschein.

Und jetzt! Jetzt können endlich alle vorgesehenen Sportarten betrieben werden, Geräte- und Ballsport, Turnen, Zirkeltraining und ab und zu ein wilder Freudentanz. Die Sportstunden  werden nicht mehr durch zeitraubendes Hin- und Herfahren eingeschränkt, sondern können voll ausgekostet werden.

Ja, dem Sportsgeist an der Schillerschule ist neuer Raum gegeben. Das pädagogische Prinzip „Förderung  von Spitze und Breite“ hat schon lange sehr erfreuliche  Ergebnisse gebracht. Die Leistungssportler wurden in ihren Anforderungen unterstützt, holten mit ihren Vereinen olympisches Gold (Hockey, Athen 2004), immer wieder oberste Plätze im Rudern, ein Schillerschüler wurde 2010 Deutscher Meister im Zehnkampf. Aber der Sportsgeist einer Schule lebt gleichermaßen von den Veranstaltungen „in der Breite“:  der Teilnahme am Frankfurt-Marathon, der Skifreizeit im Klassenverband bzw. mit der Truppe von Herrn Negrea, dem legendären Brückenlauf für das Kinderdorf in Peru, dem gemeinsamen Schwimmbadtag vor den Sommerferien, der Zusammenarbeit mit den Vereinen, von Eltern als motivierenden Sportgruppenleitern…

Das Richtfest spiegelte die große Freude über den Bau-Zugewinn wider, man spürte die förderliche Zusammenarbeit zwischen Ämtern, Planern und der Schulgemeinde.

Gedanken während der Reden und vor dem Zugriff aufs Büfett:

Die Biographie der Schillerschülerin Helene Mayer, Goldmedaillengewinnerin im Fechten bei den olympischen Spielen 1928, und ihre umstrittene Teilnahme an Olympia 1936 in Berlin gehören zur Schul-Reflexion…

Fußball vermittelt auf geniale Weise die Prinzipien des Rechtsstaats…

Gänsehaut, als ich an meinen eigenen Sportunterricht an der Schillerschule zurückdenke und an das Kopfzerbrechen vor dem Sportabitur 1968, wie ich es verweigern kann, im Gymnastikanzug vor den Augen der versammelten Lehrerschaft auf dem Schwebebalken zu turnen, aber das ist eine andere Geschichte…

Wie setzen sich unsere Jugendlichen heute mit dem olympischen Motto „citius, altius, fortius“ auseinander, wie wird „schneller, höher, stärker“ im Verhältnis zu „dabei sein ist alles“ interpretiert?

Wie pflegen wir die gemeinsame Freude an Leistung, neidlose Anerkennung, wie helfen wir bei der Verarbeitung von Scham bei körperlicher Unbeholfenheit, kanalisieren förderlich Konkurrenz und  Wettbewerb?

Aber jetzt: Das Richtfest ist gefeiert – es steigt die Freude auf die Einweihung!

Und : Frankfurt schreibt sich auf die Fahnen „Frankfurt – die Sportstadt“ – die Schillerschule liegt mitten drin.

Ortsgeist – Sportsgeist!

 

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Fotos: Technik-AG

Gedenkveranstaltung der UNESCO-Projektschulen am 27. Januar 2020 in Frankfurt

Eine kleine Delegation von Schillerschülerinnen und -schüler der Q3 nahm am vergangenen Montag, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, an einer Veranstaltung der UNESCO-Projektschulen im Hochbunker an der Friedberger Anlage hier. Hier stand bis zur Reichspogromnacht 1939 die größte der Frankfurter Synagogen. 

Umgeben von eindrucksvollen Fotografien des Frankfurter Fotografen Rafael Herlich stellten zunächst Schülerinnen und Schüler drei hessischer Schulen einzelne Projekte vor, in denen sie sich mit der Shoa auseinandergesetzt hatten. So forschten einige der Jugendlichen an ihrer Schule zu dem Schicksal von ehemaligen jüdischen Schülerinnen und Schülern, andere besuchten einen trinationalen Workshop in Auschwitz oder nahmen an einer thematischen Fachkonferenz in Haifa teil.

Besonders eindrucksvoll erzählte die Zeitzeugin Hanna Laufer, die die NS-Zeit in Prag im Versteck (als Tochter einer tschechisch-deutschen Mutter und eines deutsch-jüdischen Vaters) erlebt hatte, aus ihren Erinnerungen.

Zum Abschluss der Veranstaltung lobten Rafael Herlich und Uwe Becker, Bürgermeister der Stadt Frankfurt und Beauftragter der Hessischen Landesregierung für das jüdische Leben und die Bekämpfung des Antisemitusmus, die anwesenden Schülerinnen und Schüler für ihre Erinnerungsarbeit. Gleichzeitig riefen sie dazu auf, als junge Generation verstärkt gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus.

<L. Wörner>

Am Donnerstag (30.01) besuchten zwei 10. Klassen den Hessischen Landtag. Gemeinsam mit vier Lehrkräften machte sich die Gruppe bereits früh am Morgen auf den Weg nach Wiesbaden. Neben einem einführenden Vortrag und der Teilnahme an einer Plenarsitzung bildete ein abschließendes Gespräch mit gleich fünf Landtagsabgeordneten den Höhepunkt des Besuches. In diesem Gespräch konnten Fragen zum Alltag eines Abgeordneten, aber auch inhaltliche Standpunkte wie zu den Demonstrationen rund um „Fridays for Future“ geklärt werden. 

Ein spannender Einblick ins Innere der hessischen Landespolitik.

<K. Schneider>

Ausflug Hessischer Landtag 10f und 10c Kopie

Nicht in große (ökologische) Fußstapfen treten

Erasmus+-Treffen von Schüler*innen und Lehrkräften aus vier Ländern an der Schillerschule

Jüngst an der Schillerschule: 15 Schüler*innen der E-Phase mit Kreide bewaffnet vor dem Haupteingang. Sie malen Fußabdrücke auf den Boden. Ökologische Fußabdrücke, um genau zu sein. 

Sie haben errechnet, wie groß ihr ökologischer Fußabdruck ist und malen diesen neben ihren echten auf den Boden. Diese 15 Schüler*innen nehmen an einem Erasmus+-Projekt der Europäischen Union teil. Unterstützt werden sie dabei von Frau Bach, Herrn Schepers und Herrn Seemann. Dabei arbeiten Schüler*innen und Lehrer*innen verschiedener europäischer Schulen an einem Thema. Unsere Schule arbeitet mit Schulen aus Frankreich, Schweden und den Niederlanden zusammen an dem Projekt #beyourownsupereco. Verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit werden hier bei jedem Treffen beleuchtet.

Ab Sonntag 26.1. sind nun Schüler*innen und Lehrende aus unseren Kooperationsschulen in diesem Projekt für eine Woche zu Gast an der Schillerschule. Im Fokus steht das Thema Wasser. Weitere Berichte zu unseren Ergebnissen folgen.

Vielleicht ist am Ende des auf zwei Jahre angelegten Projektes der Fußabdruck, der dann auf den Schulhof mit Kreide gemalt wird, etwas kleiner geworden.

<F. Seemann>

 

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Nach den Berechnungen des Amtes für Bau und Immobilien erhält die Schillerschule für das Jahr 2018 eine Prämie in Höhe von 3826,- Euro für Einsparungen bei Energie und Wasser. Mit diesem Betrag sollen weitere Projekte zur Energieeinsparung an der Schule finanziert werden. Ein großes Lob und herzlichen Dank an unseren Schulhausverwalter und allen, die tagtäglich durch nachhaltigen Umgang mit Licht, Heizung und Wasser zur Einsparung beitragen!

<N. Bach>