“Der Menschheit Würde ist
in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch;
mit euch wird sie sich heben!”


- Friedrich von Schiller, Die Künstler
Über uns

Am Montag, dem 21. März fand der schulinterne Vorlesewettbewerb in französischer Sprache der 8. Klassen statt. Aus den Klassen 8b-f traten jeweils ein/e Schüler/in an, um die eigenen Vorlesefähigkeiten auf Französisch unter Beweis zu stellen.
Vorgelesen wurde zunächst ein bekannter, vorbereiteter Text. Im zweiten Durchgang erhielten die Schüler/innen einen unbekannten Text über Pariser Sehenswürdigkeiten. Von der aus zwei Schülerinnen und einer Lehrperson bestehenden Jury wurden die Flüssigkeit, die Intonation, das Textverständnis und die Lebendigkeit bewertet.
Gustav Wagner konnte sich schließlich als Sieger durchsetzen, den zweiten Platz errang knapp dahinter Louise Loytvet, dritte Siegerin wurde Veronica Niola, vierte Tamara Balucic und schließlich Josephine Rohwold.
Wir wünschen Gustav viel Erfolg bei dem Stadtentscheid im Frankfurter Schulamt am 11. Mai und danken allen Schülerinnen und Schülern für Ihre Teilnahme sowie der Jury für ihr freiwilliges Engagement.

Vorlesewettbewerb 2016

<S. Knoob>

Vom 03.-18.4.2016 geht unser Schüleraustausch nach North Carolina in die zweite Runde. In diesem Jahr sind es 18 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen, die für zwei Wochen unsere Partnerschule South Mecklenburg High School besuchen und dort Eindrücke von Schule, Land und Leuten sammeln können. Sie werden begleitet von Marco Schepers, der erneut die gesamte Planung und Organisation für die Gruppe übernommen hat, und Katrin Winkler. Fly to the Eagle: Wir wünschen allen eine tolle Reise und eine spannende Zeit.

<R.Röder>

Samstag, 12.03.2016, 7:45h, Südbahnhof: Wer seinen Samstag um diese Uhrzeit startet, der muss schon ein bisschen verrückt sein, aber das ist bei Mathematikern ja bekanntlich durchaus der Fall. Um diese handelte es sich nämlich bei dem 10-köpfigen Team aus Schülerinnen und Schülern der Q2, die dieses Jahr am „Tag der Mathematik“ in zwei 5er-Gruppen die Schillerschule repräsentierten.

Nachdem die zweite Hürde des Tages überwunden worden war (nach dem frühen Aufstehen), nämlich das Auffinden des Veranstaltungsortes, das sich selbst für einen Haufen Mathematiker als durchaus kompliziert erwies und in einem beinahe lebensmüden Trip am Rande der Schnellstraße endete, konnte das Mathe-Team eigentlich schon durch nichts mehr aufgehalten werden.

Mit Motivation, Spaß und seeehr viel Teamgeist machten sich die letztendlich unversehrt angekommenen 5er-Gruppen an ihre Matheaufgaben. Nachdem insgesamt zwei Stunden lang nur so gerätselt, geraten und gerechnet worden war, nahmen die Teams schließlich mit durchaus gutem Gefühl und etwas ironischer Vorfreude auf den Hauptgewinn an der Siegerehrung teil.

Dass die Ironie dann der Realität wich, war trotz des übersteigerten Optimismus doch eine schöne Überraschung für die Schillerschüler. Mit dem dritten und dem ersten Platz in der Gruppenwertung in der Tasche ging es nach einem anstrengenden, aber erfüllten Tag dann diesmal ohne Umwege über die Schnellstraße zum Bus und zurück nach Hause.

<Zarah Schreiner, Q2>

Herzlichen Glückwunsch nicht nur an die Teams, sondern auch an Philipp Gerlof und Tobias Wang, die bei dem Wettbewerb den 2. und 6. Platz von 300 Teilnehmern in der Einzelwertung erreicht haben. Philipp hat sich damit für einen Modellierungsworkshop in den Herbstferien ein Vollstipendium gesichert.

Diese Gruppen- und Einzelergebnisse waren Schillerschulrekord!

<M. Clincy>

TdM 1

TdM 2

TdM 3

Am Donnerstag, dem 10. März 2016, geht es los nach Noosa in Queensland, Australien. Der Schüleraustausch, den die Schillerschule mit unserer Partnerschule, dem Good Shepherd Lutheran College, nun schon seit mehr als 20 Jahren durchführen kann, bringt in diesem Jahr 7 SchülerInnen für einen Monat an die subtropische Ostküste von Down Under. Begleiten wird sie unsere Kollegin Uta Mirza, der wir zusammen mit Anahita, Jasper, Jessica, Lilian, Lisa, Sam und Sophie viele spannende Erlebnisse und einen wunderschönen Aufenthalt bis zum 10. April wünschen!

<R.Röder>

Seit Januar 2016 proben im 14-Tagesrhythmus 60 Musikerinnen und Musiker - die Hälfte von ihnen Flüchtlinge - in der Schillerschule für das am 19. April um 20.00 Uhr im Sendesaal des Hessischen Rundfunks stattfindende Benefizkonzert "Bridges". Die Schillerschule ist Kooperationspartner der beiden Initiatorinnen Julia Huk und Isabella Kohls, beide angehende Lehrerinnen. Ziel des Projektes ist es, Flüchtlinge und Einheimische zum gemeinsamen Musizieren zusammenzubringen. "Wir wollen zeigen, dass unter den Flüchtlingen viele individuell einzigartige Menschen sind", sagt Huk.
Während der Proben werden sowohl eigens für alle Beteiligten komponierte Stücke eingeübt als auch in Ensembles musikalische Präsentationen vorbereitet, die aufgrund der interkulturellen und instrumentalen Zusammensetzung einen einmaligen Hörgenuss versprechen.
Alle Mitwirkenden, von den Musikern über den Webmaster bis zu den Organisatoren, arbeiten ehrenamtlich; der hr stellt den Sendesaal ebenfalls kostenfrei zur Verfügung.

Ein besonderer Dank gilt auch unserer SEB-Vorsitzenden Mela Krauß und der Elternschaft der Schillerschule, die am ganztägigen Probetag im Februar die Musikerinnen und Musiker mit einem "5-Sterne-Buffet" verwöhnt und bereits dieselbe Unterstützung für den 9. April zugesagt haben.

Leider können Karten für das Benefizkonzert am 19. April nur noch ab 19.30 Uhr an der Abendkasse im Rahmen nicht abgeholter reservierter Karten ausgegeben werden. Aus diesem Grund sei auch auf die öffentliche Generalprobe am 17. April um 19.30 Uhr in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Eschersheimer Landstr. 29) hingewiesen.

Aktuelle Informationen

<D. Drascher>

Musizieren mit Flüchtlingen

Schillerschüler gewinnt bei Frankfurt schreibt!

Der Schillerschule ist am Mittwoch, 2. März, die große Ehre zuteilgeworden [ja, wird zusammengeschrieben!], bereits zum zweiten Male das Frankfurt-Finale des Diktatwettbewerbs Frankfurt schreibt! der Stiftung Polytechnische Gesellschaft beherbergen zu dürfen. Schüler/-innen, Elternvertreter sowie Lehrkräfte zahlreicher Frankfurter Schulen fanden sich in der Aula unserer Schule unter prominenter Begleitung aus dem Frankfurter Kulturleben ein, um gemeinsam ein gewohnt kniffliges Diktat zu absolvieren. Und auch wenn wir uns natürlich mit allen Siegern gefreut haben, erfüllt es uns mit Stolz, dass der (dreifach geteilte) erste Platz in der Schüler-Kategorie an einen Schillerschüler in der Einführungsphase ging, Victor Schlothauer – herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim überregionalen Finale im Juni!

<S. Heutmann> 

Mehr Informationen

Frankfurt schreibt 2016

Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft/D. Buschardt

Schillerschule erreicht Finale im Handball Regionalentscheid in Butzbach

Die Handballmannschaft der Schillerschule hat nach erfolgreicher Qualifikation im Frankfurter Stadtentscheid am Regionalentscheid in Butzbach am 16. Februar teilgenommen. Unter Leitung von Herrn Knoob hat das Team zwar das Auftaktspiel gegen die stark besetzte Mannschaft der Karl-Rehbein-Schule aus Hanau verloren, aber dennoch insgesamt mit starkem Teamgeist das Finale erreicht.
Das erste Spiel über zweimal zehn Minuten ging mit drei Toren Differenz (13:10) denkbar knapp verloren, obwohl man zur Halbzeit sogar noch in Führung lag. Das Spiel berechtigte dennoch zur Teilnahme am Halbfinale gegen das Gymnasium Oberursel.
Hier hat die Mannschaft dann einen souveränen Sieg eingefahren. Dabei konnte die gesamte Kaderbreite eingesetzt werden.
Im Finale begegnete die 13-köpfige Mannschaft erneut der Karl-Rehbein-Schule, die auch die Carl-von-Weinberg-Sportschule aus Goldstein besiegt hatte. Doch wie schon beim Auftaktspiel wurde das Spiel trotz mehrmaliger, zwischenzeitlicher Führung nicht gewonnen, da die Hanauer ihre starke Rückraum-Kreis-Achse oft gut in Szene setzen konnten.
Insgesamt war es ein erfolgreicher Turnierverlauf, der Hoffnung auf die nächsten Jahre macht. Wir wünschen Hanau viel Erfolg beim Landesentscheid!

Dabei waren: Sebastian Berger, Tobias Bröscher, Benjamin Fuß, Moritz Kleemann, Tarik Schindler, Colin Schönzart, Leif Nordsiek, Leon Tenne, Felix Reitzmann, Felix Höller, Joshua Bechler, Tim Schlereth.

<Leif Nordsiek>

Handball 2016 1

Handball 2016 2

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass sieben Schülerinnen und Schüler der Schillerschule beim 53. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in ihrer jeweiligen Altersgruppe mit einem 1. Preis ausgezeichnet wurden:

Luise Kanz (5a) - Klavier (Duo: Klavier und Querflöte)
Leila Fathali (5d) - Violine
Anne-Sophie Luong (6c) - Violine
Clara Pesch (8b) - Klavier (Duo: Klavier und Fagott)
Jonas Höller (8f) - Klavier (Kammermusik: Klavier, Violine und Violoncello)
Martha Maiwald (9b) - Klavier (Duo: Klavier und Fagott)
Antonia Wilfer (9e) - Blockflöte (Ensemble Alte Musik)

Wir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen weiterhin viel Freude an der Musik!

<Fachschaft Musik>

Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main
Nathan Mannheimer (Mathematiklehrer an der Schillerschule 1909-1924)

Jedes Jahr im Frühsommer bietet die Stadt Frankfurt am Main ehemaligen Frankfurterinnen und Frankfurtern, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden und ins Exil gingen, die Gelegenheit zu einem mehrtägigen Besuch in ihrer früheren Heimatstadt. Das Besuchsprogramm, das inzwischen auch für nachfolgende Generationen offen ist, wird unter Beteiligung der Projektgruppe Jüdisches Leben in Frankfurt am Main gestaltet. Unter der Leitung von Angelika Rieber begleitet die Projektgruppe die Besuche forschend und vermittelt Kontakte für Zeitzeugengespräche an Schulen.

Link zur Homepage der Projektgruppe

Immer wieder führen die Spuren der Besucherinnen und Besucher auch zurück an die Schillerschule, die etwa ihre Mütter oder Großmütter als Schülerinnen besuchten. In den letzten Jahren waren mehrere Nachkommen von Nathan Mannheimer dabei, der von 1909-1924 als Mathematiklehrer an der Schillerschule wirkte und dessen Tochter ebenfalls Schülerin der Schillerschule war. Nathan Mannheimer war zu seiner Zeit als Verfasser verschiedener Schulbücher für den Mathematikunterricht sowie als zweimaliger Schachmeister der Stadt Frankfurt bekannt. 1938 emigrierte er nach Brasilien, wo er 1951 verstarb.

Nathan Mannheimer im Jahresbericht 1909

Im letzten Jahr begab sich sein Enkel Michael Rothstein im Rahmen des Besuchsprogramms auf Spurensuche nach Frankfurt und ins südhessische Birkenau.

Zum Link

Auch in diesem Jahr werden Besucherinnen und Besucher mit Bezug zur Schillerschule von einzelnen neunten Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes zu einem Gespräch empfangen, darunter auch der Bruder von Michael Rothstein. Wir sind gespannt!

<M. Heusel, Februar 2016>

1., 2., 3. und 4. Platz für die Schillerschule beim Regionalentscheid Jugend debattiert

Am 15.02.2016 richtete die Bettinaschule den Regionalentscheid für Frankfurt im Wettbewerb „Jugend debattiert“ aus. In beiden Altersgruppen trat die Schillerschule gegen eine starke und stets faire Konkurrenz aus Schülerinnen und Schülern der Bettinaschule, der Freiherr-vom-Stein-Schule und dem Heinrich-von-Gagern-Gymnasium an. Nach einer sehr intensiven Vorrunde konnten sich in der Altersgruppe I Karla Gräff und Jacob Wagner -- beide besuchen erst die achte Klasse -- über den Einzug ins Finale freuen. Dort konkurrierten sie mit einer Schülerin und einem Schüler der 9. Klassenstufe des Gagern-Gymnasiums. Mit einem hervorragenden zweiten Platz zog Jacob Wagner in die nächste Runde ein und darf in den kommenden Wochen beim ersten Landesentscheid (Hessen Süd) erneut antreten. Karla Gräff verpasste nur um einen Punkt den dritten Platz, darf aber noch auf einen Nachrückplatz hoffen. In der Altersgruppe II gingen Amin Wagner und Haoyu Xing aus der Q4 ebenfalls gegen Schüler des Gagern-Gymnasiums in den Wettbewerb und erreichten verdient die Plätze 1 und 3. Wir bedanken uns bei der Bettinaschule für die Organisation und Ausrichtung des Entscheids und bei allen teilnehmenden Schulen für den überaus fairen Umgang miteinander. Darüber hinaus gratulieren wir allen Beteiligten voller Stolz für diese tolle Leistung: Karla und Jacob insbesondere dafür, dass sie mit ihren jungen 13 Jahren das Finale erreicht und so souverän bestritten haben; Haoyu dafür, dass er sich in diesem Rhetorikwettbewerb überaus erfolgreich mit Muttersprachlern gemessen hat, und Amin für einen exzellenten ersten Platz als weiteren Beweis seines großen rhetorischen Talents. Für die nächste Runde wünschen wir viel Erfolg.

<M. Schepers>

Jugend debattiert 2016