“Der Menschheit Würde ist
in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch;
mit euch wird sie sich heben!”


- Friedrich von Schiller, Die Künstler
Schulleben

Von „Mobbing“ spricht man, wenn einzelne Personen ausgegrenzt und schwerwiegend erniedrigt werden, und zwar von einer oder mehreren anderen Personen, oft auch von einer ganzen Gruppe. Diese feindseligen Handlungen geschehen mit einer gewissen Regelmäßigkeit, also mindestens einmal die Woche und über eine längere Dauer.

Bei Mobbing unter Schülerinnen und Schülern ist eine Mediation nicht sinnvoll, denn Mobbing ist kein Konflikt.

An der Schillerschule möchten wir Mobbing natürlich gar nicht erst aufkommen lassen und schaffen über das Konzept der Persönlichkeitsbildung in den Klassenleiterstunden und darüber hinaus eine Klassengemeinschaft, in der Schülerinnen und Schüler einander stützen und nicht ausgrenzen. Sollte es doch einmal zu Mobbing kommen, ist es wichtig, sich möglichst schnell Hilfe zu suchen.

Beratung bei Mobbing

Schülerinnen und Schüler sowie deren KlassenlehrerInnen und Eltern können sich Hilfe bei unserem Beratungsteam und bei der Konfliktberaterin Frau Schwarz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) holen.

In Zusammenarbeit mit den KlassenlehrerInnen wird für jeden Mobbingfall basierend unter anderem auf dem No Blame Approach eine Strategie entwickelt, um das Mobben möglichst rasch zu stoppen und den Leidensdruck des Opfers zu lindern. Ziel ist immer das Wiederherstellen einer Klassengemeinschaft, in der jeder Schüler und jede Schülerin einen festen Platz hat und sich sicher und wohl fühlt.

Mobbing-Prävention

Die an der Schillerschule von Klasse 5 bis in die Q-Phase wöchentlich stattfindende Klassenleiterstunde ist Teil unserer Präventionsmaßnahmen zum Thema Mobbing. Hier wächst die Klasse zu einer Gemeinschaft zusammen, die Achtsamkeit und Anerkennung im Umgang mit anderen übt, um Mobbing von Vornherein vorzubeugen. Auch können einzelne Klassen ein Anti-Mobbing-Programm durchlaufen, das beispielsweise in Zusammenarbeit mit der JONA-Jugendkirche durchgeführt wird.