Schulsanitätsdienst
Unser Sani-Dienst
„Ob Schürfwunde oder großer Schreck, die Sanis helfen - der Schmerz ist weg.“
Seit dem Schuljahr 2008/2009 sorgt der Schulsanitätsdienst gemäß diesem Motto an der Schillerschule für schnelle Hilfe und ein gutes Gefühl im Schulalltag.
Ob Übelkeit, Kopfschmerzen oder ein gebrochenes Bein - die Schulsanis sind für euch da!
…doch was macht der Sanitätsdienst und warum gibt es uns überhaupt?
Unsere Aufgabe besteht darin, Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrkräften und Eltern im Schulalltag durch unsere Präsenz Sicherheit zu vermitteln.
In den großen Pausen sind wir im Sani-Zimmer (Raum A1.52) und außerhalb der Pausenzeiten über das Diensthandy, was jederzeit von Lehrkräften oder dem Sekretariat angerufen werden kann, stets einsatzbereit.
So sind wir jederzeit für die Probleme von Groß und Klein da. Egal, ob es dabei um Magenschmerzen oder ein offenes Ohr für seelische Probleme geht - wir helfen!
Im Notfall können wir Schüler*innen sogar zum Arzt begleiten und Ihr Kind dort solange betreuen, bis es abgeholt werden kann.
Zusätzlich sind wir ebenfalls bei verschiedenen Schulveranstaltungen vor Ort dabei, um für allen Beteiligten im Notfall tätig zu sein. Beispielsweise bei Sportfesten, wie den Bundesjugendspielen, aber auch bei musikalischen Veranstaltungen, wie dem Kammermusikabend - auf uns könnt Ihr zählen!
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner: Julia Wiegelmann, julia.wiegelmann[AT]schule.hessen.de, Nadine Rennwanz, nadine.rennwanz[AT]schule.hessen.de und Dr. Andreas Feldmar, andreas.feldmar[AT]schule.hessen.de
Ausbildungsmöglichkeiten
Innerhalb der Ersten-Hilfe AG, welche bereits für die Klassenstufen 5 bis 8 zur Verfügung steht, haben interessierte Schüler*innen die Möglichkeit, die Grundlagen der Ersten-Hilfe zu erlernen. Dabei werden zentrale Techniken, wie beispielsweise die stabile Seitenlage, aber auch die der Herz-Lungen-Wiederbelebung vermittelt.
Ab Klasse 9 haben die Schüler*innen die Möglichkeit, auch wenn vorher nicht die Sani-AG besucht wurde, den entsprechenden Wahlpflichtunterricht (WPU) zum Schulsanitätsdienst zu belegen und dort die „richtige“ Ausbildung zu durchlaufen. Dort erwerben die Teilnehmer vertiefte Kenntnisse der Erstversorgung verschiedener Beschwerden, wie etwa bei einem Sonnenstich, Sportverletzungen oder der generellen Wundversorgung. Auch erweiterte Routinen beim Umgang mit (Schwer-)Verletzten werden erlernt (z. B. Tragemethoden oder Ganzkörperkontrollen zum Auffinden von Verletzungen). Ebenfalls werden dort theoretische Inhalte aus dem Bereich Anatomie behandelt.
Der erfolgreich beendete WPU wird als Erste-Hilfe-Kurs, der für den Führerscheinerwerb obligatorisch ist, von der Führerscheinstelle anerkannt.
Darüber hinaus finden ebenfalls regelmäßige Fortbildungen mit Ausbildern des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) statt. Dort wird das Fachwissen über elementare Erste-Hilfe (z.B. Schockvorbeugung oder Allergien) vertieft und aufgefrischt. Ebenso werden auch immer wieder Ausflüge zu medizinischen Einrichtungen unternommen, wie beispielsweise ins Krankenhaus, in die Notaufnahme oder zum Rettungsdienst. Durch diese vielen und breit gefächerten Perspektiven kriegen wir immer wieder die Gelegenheit, uns auch außerhalb der Schule fortzubilden und vieles Neues über die grundlegende Erste-Hilfe zu lernen.