Nachhaltigkeit an der Schillerschule
Energiesparschule
Die Schillerschule ist seit 2017 Energiesparschule und nimmt als Schulgemeinde an dem städtischen Programm „Erfolgsbeteiligung für nutzerbedingtes Energie- und Wassersparen an Frankfurter Schulen“ teil. Energieeinsparungen im Schulhaus werden an den Kohlenstoffdioxid-Emissions-Werten von 1990 bemessen und der Schule als Prämie gutgeschrieben.
Ansprechpartnerin: Norika Bach, norika.bach[AT]schule.hessen.de
Energiesparbeauftragte
In jeder Klasse und jedem Tutorium werden im neuen Schuljahr bis zu zwei Energiesparbeauftragte gewählt, die an Sitzungen aller Energiesparbeauftragten teilnehmen und zusammen mit der Lehrkraft und der Klasse darauf achten, dass die Energiesparmaßnahmen eingehalten werden, sei es das Ausschalten des Lichts und der elektrischen Geräte, das Schließen der Fenster oder die Regulation der Heizungsthermostate. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die sich in der Einsparsumme des Programms widerspiegelt.
Das Energiesparprojekt ist nur einer von vielen Wegen, den Jugendlichen Umweltthemen näherzubringen, sie zu einem reflektierten und nachhaltigen Lebensstil zu animieren und mit ihnen gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft zu arbeiten. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, die Veranstaltung von Lernwerkstätten und Workshops sowie themenbasierter Projekttage sollen den Jugendlichen die benötigte Aufklärung, Erkenntnisgewinnung und kritische Reflexion ermöglichen, die über den Fachunterricht hinausgehen.
Aktionen und Projekte
Die Schillerschule nimmt seit 2017 jährlich am Wettbewerb Schulradeln teil. Dabei werden drei Wochen im Schuljahr die Fahrradkilometer aller Teilnehmenden der Schulgemeinde gesammelt und gegen andere Frankfurter Schulen verrechnet. Ein Wettbewerb, der nicht nur Spaß macht, sondern auch die Gesundheit fördert und CO2 einspart.
Ebenfalls ist die Schillerschule in jedem Schuljahr bei der Aktion Sauberhafter Schulweg dabei und es wird rund um die Schule fleißig Müll gesammelt und ein Bewusstsein für achtlos weggeworfenen Abfall geschaffen.
Drei Mal schon hat die Schillerschule erfolgreich am E-Waste Race der gemeinnützigen Organisation „Das macht Schule“ teilgenommen und aus der Schulgemeinde und der Schulumgebung Elektroschrott gesammelt, der im Anschluss recycelt, wieder dem Kreislauf zugeführt wurde und für neue Geräte wiederverwendet werden kann.
In Zusammenarbeit mit Umweltlernen Frankfurt e.V. werden unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder über interaktive Lernwerkstätten und Aktionen zum klimabewussten Handeln und kritischen Hinterfragen angeregt bzw. zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet. Nicht nur der achtsame Umgang mit Energie und Rohstoffen wird dabei vermittelt, sondern auch die Auswirkungen von Konsum, Kleidung oder Ernährung auf den Klimawandel. Zuletzt konnte sich der gesamte Jahrgang 6 zur richtigen Trennung von Müll und dem Nutzen des Recyclings weiterbilden, mit dem Ziel, die Mülltrennung langfristig in weiteren Jahrgängen einzuführen und flächendeckend auf die gesamte Schule auszuweiten.
Um komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge des Klimawandels verständlich und greifbar zu machen – nicht nur theoretisch, sondern durch eigenes Ausprobieren, wird der Klimakoffer im Schulunterricht eingesetzt. Er ist ein pädagogisches Lernset bestehend aus Versuchsmaterialien und Messgeräten, um den Klimawandel anschaulich und experimentell zu erklären und befähigt die Schülerinnen und Schüler dazu, selbstständig Experimente durchzuführen.
Aktuelle Ziele
- Ein Projekttag zum Thema Nachhaltigkeit mit unterschiedlichen Angeboten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Plastikfreie Klassen: Im Zusammenhang mit Müllvermeidung und Konsum achten wir auch bei den Schulmaterialien auf eine Reduktion von Kunststoff
- Flächendeckende Einführung der Mülltrennung auf dem gesamten Schulgelände
- Stärkere Begrünung von Hof und Schulgebäude