Ausland

Schillerschüler*innen unterwegs in der Welt

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.“

Vertrautes hinter sich lassen und Neues entdecken? Verständigung, auch international, gestalten? Wie geht das? Und wohin soll man gehen? Für wie lange? Wann? Und mit welcher Organisation? Wer hilft dabei, im Dschungel der vielfältigen Möglichkeiten das Passende zu finden?

Wer auf der Homepage hier angekommen ist, kann dazu erste Anworten finden. Aufgeführt sind unten alle relevanten Informationen zu unseren Austauschfahrten, zu unseren Partnerschulen und allgemein zu kürzeren und längeren Auslandsaufenthalten. Darüber hinaus empfehlen wir, die auf der Homepage der Schillerschule angekündigten Informationsveranstaltungen zu besuchen.

Ansprechpartnerin: Dr. Ellen Oswald, ellen.oswald[AT]schule.hessen.de

FAQ – Frequently Asked Questions –
Häufig gestellte Fragen rund um den Auslandsaufenthalt

Das lässt sich nicht für alle gleich beantworten. Es ist in jedem Fall hilfreich, wenn du gute Noten hast, bevor du ins Ausland gehst. Die Wahrscheinlichkeit, dass du bei deiner Rückkehr deine Schullaufbahn ohne Verzögerung fortsetzen kannst, ist dann höher.

Wenn du in der 10. Klasse für ein ganzes Jahr ins Ausland gehst oder deine Lehrkräfte dir im zweiten Halbjahr keine Note erteilen können, weil du im zweiten Halbjahr im Ausland warst, hast du keinen Realschulabschluss. Den erwirbst du dann erst mit Abschluss der Klasse 11.

Im ersten Halbjahr der Klasse 10 zu gehen hat den Vorteil, dass du bei deiner Rückkehr mit dem zweiten Halbjahr weitermachst und deine Lehrkräfte dann ein klareres Bild von deinen Leistungen haben werden. Du hättest dann eine gute Chance auf ein Zeugnis – und damit auf den Realschulabschluss.

Gehst du im ersten Halbjahr der 11, wirst du den Anfang des Kurssystems nicht erleben, sondern im zweiten Halbjahr „zusteigen“ müssen. Andererseits bist du dann auch schon durch deine Auslandserfahrung gut auf einen neuen Anfang vorbereitet. Du kannst im zweiten Halbjahr noch ausprobieren, ob deine Leistungskurswahl die richtige ist.

Gehst du im zweiten Halbjahr der 11, könnte das etwas ungünstiger sein, weil du dich direkt im Anschluss an deinen Auslandsaufenthalt recht kurzfristig auf die Qualifikationsphase einstellen musst, in der jede Note für dein Abitur zählt.

Das Latinum wird dir mit dem Abiturzeugnis bescheinigt, wenn du im Zeugnis des zweiten Halbjahres der Klasse 11 mindestens 5 Punkte erreicht hast. Warst du im Ausland, kannst du für den Erwerb des Latinums noch im ersten Halbjahr der Q-Phase Latein belegen und musst dann für das Latinum mindestens 5 Punkte erreichen.

Auch hier gibt es keine Antwort, die für alle richtig ist. Allerdings musst du damit rechnen, dass in einigen Fächern eine Prüfung abzulegen ist, vor allem wenn deine Leistungen vor dem Auslandsaufenthalt nicht im sehr guten oder guten Bereich waren (siehe auch die Informationen zur Oberstufe zum Thema Auslandsaufenthalt).

Hier ist die Antwort klar: so früh wie möglich! Am besten ist es, wenn du etwa ein Jahr im Voraus nach Organisationen suchst, die Auslandsaufenthalte und eventuell auch Stipendien vermitteln. Besuche Jugendbildungsmessen virtuell oder in Präsenz. Es gibt davon eine ganze Reihe im Jahr. Wann und wo? Mit diesem Link kommst du weiter: www.weltweiser.de.

Sprich mit deinen Eltern, deinem Klassenlehrer / deiner Klassenlehrerin, informiere dich über erste Schritte und nimm an den Informationsangeboten der Schule teil. Vereinbare einen Termin mit der Ansprechpartnerin der Schillerschule, der Leiterin des Fachbereichs I, indem du mit Angabe deines Namens, deiner Klasse und deines Vorhabens an ellen.oswald@schule.hessen.de schreibst.

Die meisten Organisationen erwarten Empfehlungsschreiben von einer Lehrkraft. Dafür kann eine Lehrkraft unter Umständen zwei Wochen brauchen. Diese Zeit solltest du unbedingt einkalkulieren!

Etwa drei Monate, bevor du gehst, müssen deine Eltern in einem formlosen Schreiben an die Schulleiterin eine Beurlaubung beantragen, in der steht, zu welcher Zeit du wohin (Land, Stadt, Schule) gehen möchtest.

Siehe hierzu unbedingt: Thomas Terbeck: Handbuch Fernweh. Der Ratgeber zum Schüleraustausch, ISBN 978-3-935897-40-2

Außerdem könnte auch eine Förderung über Erasmus+ möglich sein. Erkundige dich bei den hierfür zuständigen Ansprechpartnern: janina.otto@schule.hessen.de oder sebastian.knoob@schule.hessen.de.

Ja! Und es gibt Schüler*innen, die das getan haben! Sprich in diesem Zusammenhang mit johannes.kettenring@schule.hessen.de,  konsultiere das Internet und zum Beispiel Thomas Terbeck / Weltweiser Team: Handbuch für Weltentdecker. Der Ratgeber für Auslandsaufenthalte, ISBN978-3-935897-39-6

Empfehlungen für kommerzielle Anbieter sprechen wir nicht aus. Es gibt Informationsveranstaltungen in der Schule, in deren Rahmen du Hinweise auf Organisationen oder Schulen erhältst, mit denen andere Schüler*innen gute Erfahrungen gemacht haben. Gemeinnützige Organisationen sind zum Beispiel Youth for Understanding , Kultur Life, das Deutsch-Französische Jugendwerk etc. Eine Liste mit Anbietern findest du auf der Homepage unter den Stichworten „Schulleben“ – „Ausland“ – „Programme und Links“.

Viel Erfolg für dein aufregendes Projekt!

Austausch

Zur Vielfalt der Schillerschule gehören die Austauschprogramme, von denen die meisten bereits eine lange Zeit bestehen. Auf dieser Seite stellen wir die unterschiedlichen Schüler*innenaustausche sowie unsere Partnerschulen im Ausland vor. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen sind jeweils bei den Austauschen aufgeführt.

Ansprechpartnerin für allgemeine Fragen: Regine Röder, regine.roeder[AT]schule.hessen.de und Janina Otto, janina.otto[AT]schule.hessen.de

Schüleraustausch mit der Rilke Schule in Anchorage, Alaska, USA

Klasse 6/7

Der Schüler*innenaustausch mit Alaska findet im 2-jährigen Rhythmus statt: In einem Jahr fliegen die Schüler*innen der Schillerschule nach Anchorage (nächster Besuch im wahrscheinlich September 2023), im darauffolgenden Jahr erfolgt der Gegenbesuch der Rilke Schule in Frankfurt (voraussichtlich Mai/Juni 2024). Das Auswahlprogramm an der Schillerschule findet in Klasse 7, der Alaska-Besuch immer nach den großen Ferien mit Beginn der Klasse 7 statt. Da der Austausch zweijährig ist, hat also nicht jede 6. Klasse diese Möglichkeit!

Da aufgrund der Corona-Situation der Austausch ausgesetzt wurde, werden wohl erst wieder die Schüler*innen, die 2021 in Klasse 5 an die Schillerschule kommen, die Möglichkeit haben, am Auswahlverfahren nach Alaska im Herbst 2022 teilzunehmen (vorbehaltlich einer Planänderung von Seiten unserer amerikanischen Austauschpartner).

Organisatorin des Alaska-Austauschs: Regine Röder/Janina Otto

Anzahl der begleitenden Lehrkräfte: 2

Dauer der Reise: 14 Tage

Maximale Teilnehmer*innenzahl: 15 Schüler*innen

Hier finden sich die lesenswerten Schüler*innenberichte des 2017er-Austausches

 

Ansprechpartnerinnen: Regine Röder, regine.roeder[AT]schule.hessen.de und Janina Otto, janina.otto[AT]schule.hessen.de

Schüleraustausch mit dem Good Shepherd Lutheran College in Noosa, Queensland, Australia

Klasse 10

Der Australien-Austausch findet jährlich statt. Die Bewerbungsmöglichkeit wird auf der Homepage und in den Klassen 10 bekanntgegeben, gewöhnlich kurz vor oder nach den Herbstferien des vorausgehenden Schuljahrs.

Die Schüler*innen der Schillerschule fliegen vor und über die Osterferien nach Australien, die australischen Schüler*innen besuchen Frankfurt im Dezember (über Weihnachten) und kehren Anfang Januar nach Australien zurück.

Da aufgrund der aktuellen Corona-Situation der Austausch 2020 bis 2022 nicht stattfinden konnte, ist mit der Partnerschule noch zu klären, mit welchem Termin der Modus des Austauschs wieder eingesetzt wird. Der frühest mögliche Termin ist das Frühjahr 2023.

Organistor*innen des Australienaustauschs: Regine Röder/Janina Otto und die den begleitende Lehrkraft (jährlich wechselnd)

Anzahl der begleitenden Lehrkräfte: 1

Dauer der Reise: 4 Wochen

Teilnehmer*innenzahl: abhängig von Zahl der Austauschschüler*innen aus Australien (2019 haben 10 Schüler*innen der Schillerschule teilgenommen)

 

Ansprechpartnerinnen: Regine Röder, regine.roeder[AT]schule.hessen.de und Janina Otto, janina.otto[AT]schule.hessen.de

Der Schüler*innenaustausch zwischen der Schillerschule und dem Collège Henri-Brisson in Talence/Bordeaux

Klasse 7

 

Die Schillerschule bietet im Rahmen des Französisch-Unterrichts die Teilnahme an einem Schüler*innenaustausch mit Frankreich an. Er richtet sich an Schüler*innen der siebten Klassen und wird zurzeit von Florian Seemann und Nadine Rennwanz geleitet. Unsere Austauschschule ist das Collège Henri Brisson in Talence/Bordeaux.

Die Partnerschaft zwischen der Schillerschule und dem Collège Henri Brisson existiert seit über 20 Jahren und in dieser Zeit haben zahlreiche deutsche und französische Schüler*innen daran teilgenommen und viele positive sprachliche und kulturelle Erfahrungen gesammelt! Es haben sich sogar einige feste Freundschaften zwischen Deutschen und Franzosen entwickelt.

 

Organisation

Jedes Jahr gegen Ende November gehen Florian Seemann und Nadine Rennwanz in die entsprechenden Klassen, um den Austausch vorzustellen, für eine Teilnahme daran zu werben und um erste Fragen dazu zu beantworten. Danach kann man sich um eine Teilnahme am Austausch bewerben. Die französischen Schüler*innen kommen i.d.R. Ende März/Anfang April nach Frankfurt. Der Gegenbesuch in Bordeaux findet meist Anfang Juni statt.

 

Programm

Der Aufenthalt der Schüle*innen in den Gastfamilien beträgt zwischen 8 und 10 Tagen. In dieser Zeit nehmen die Schüler*innen am Alltagsleben ihres*ihrer Austauschpartners*Austauschpartnerin teil. Das bedeutet, dass sie gemeinsam mit ihm in die Schule gehen, am Unterricht teilnehmen (dabei hören sie vorwiegend zu, können aber auch aktiv in den Unterricht eingebunden werden) und verbringen ihre Freizeit zusammen. Darüber hinaus wird sowohl in Bordeaux als auch in Frankfurt eine Stadtrallye organisiert, damit die Gäste die Städte kennenlernen und einige Sehenswürdigkeiten der Innenstadt besichtigen können.

Bei verschiedenen Ausflügen, darunter ein Ganztagsausflug, entdecken die Teilnehmenden die Region und erfahren Weiteres über die Geschichte und Kultur des Nachbarlandes. Das Wochenende verbringen die Schüler*innen in ihrer Gastfamilie. Häufig verabreden sich die Familien, um gemeinsam etwas zu unternehmen.

 

Teilnahmebedingungen

Es gibt keine besonderen Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Jede*r, der*die gerne Französisch lernt und aufgeschlossen ist, neue Menschen und eine andere Kultur kennenzulernen, ist herzlich eingeladen, sich anzumelden. Pro Jahr können ca. 25-30 Schüler*innen daran teilnehmen. Gibt es mehr Bewerbungen als Austauschpartner*innen, wird ausgelost, wer dabei ist. Die Schüleri*innen wohnen während ihres Aufenthalts in Frankfurt bzw. bei ihren Gastfamilien. Um eine*n Schüler*in aus Frankreich aufnehmen zu können, muss kein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen. Die Kosten betragen insgesamt ca. 250 €.

 

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Schüler*innen:

Reisetagebuch von Charlotte Krauß, Juni 2018

Berichte von Nina Fritsch und Indira Avirmed, Juni 2018

 

Ansprechpartner: Nadine Rennwanz, nadine.rennwanz[AT]schule.hessen.de und Florian Seemann, florian-michael.seemann[AT]schule.hessen.de

Erasmus+ an der Schillerschule

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Für weiterführende Schulen bietet Erasmus+ diverse Möglichkeiten der Kooperation mit europäischen Partner*innen an. So kann es auf der einen Seite Mobilitäten für Lehrkräfte geben, die anhand von best practice-Beispielen voneinander lernen oder an internationalen Fortbildungen teilnehmen.

Auf der anderen Seite gibt es sehr ansprechende Möglichkeiten für die Schüler*innen wie beispielsweise Kurz- oder Langzeitaustausche in Gruppen oder alleine. Hauptfokus unserer Schule ist es, den Schüler*innen die Teilnahme an einem projektbasierten Austausch zu ermöglichen, der, zeitlich begrenzt, die themenbasierte Zusammenarbeit zwischen zwei bis sechs Schulen des europäischen Auslands ermöglicht.

Aktuell arbeiten wir mit einer schwedischen, einer niederländischen und einer französischen Schule am Projekt #beyourownSuperEco und versuchen gemeinsam herauszuarbeiten, wie jede*r von uns ganz persönlich die Umwelt retten kann und so ein*e Umweltheld*in wird. Dabei sollen sich die Schüler*innen regelmäßig miteinander treffen, um am Projekt zu arbeiten. In der Zeit zwischen den Treffen stehen die vorbereitende Arbeit und Recherche zu den Themen an. So lassen sich konkrete Lerninhalte verbinden mit interkulturellem Austausch; oder anders ausgedrückt: Hier lernen unsere Schüler*innen anhand von spannenden Themen gemeinsam mit Jugendlichen aus dem europäischen Ausland voneinander und miteinander. Unseren Schüler*innen das zu ermöglichen, macht uns zu einer stolzen Erasmus+-Projektschule.

Alles weitere zu Erasmus+ an der Schillerschule erklärt dieses PDF.

 

Ansprechpartner: Janina Otto, janina.otto[AT]schule.hessen.de und Sebastian Knoob, sebastian.knoob[AT]schule.hessen.de