MINT
MINT-Förderung an der Schillerschule
Die MINT-Bildung an der Schillerschule ist Teil einer lebendigen und vielfältigen Schulkultur. Sowohl im regulären Unterricht als auch durch ergänzende Projekte und Wettbewerbe bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern alltagsnahe und praxisorientierte Einblicke in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die über das reine Fachwissen hinausgehen. Das MINT-Art-Projekt verbindet beispielsweise wissenschaftliche Inhalte mit künstlerischen Elementen und eröffnet neue Blickwinkel auf beide Bereiche. Mit Formaten wie dem „Experiment des Monats“ in der Chemie oder dem „Problem des Monats“ in der Mathematik schaffen wir zusätzliche Angebote, die zum eigenständigen Problemlösen anregen.
Die MINT-Aktivitäten an der Schillerschule eröffnen dadurch Raum für Neugier, Kreativität und Forschergeist – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur individuellen Förderung und zur Vorbereitung auf zukünftige Bildungswege.
Das MINT-Team der Schillerschule
Hinter den vielfältigen Angeboten im MINT-Bereich stehen engagierte Kolleginnen und Kollegen sowie ein ambitioniertes Team aus Lehrkräften (MINT-Team), das sich kontinuierlich für die Weiterentwicklung des MINT-Profils einsetzt. In regelmäßigen Treffen tauschen wir Ideen aus, entwickeln neue Projekte und arbeiten an nachhaltigen Konzepten für einen praxisnahen Unterricht und darüber hinaus.
Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler langfristig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Dabei verstehen wir MINT nicht nur als Wissensvermittlung, sondern auch als Chance, Talente zu entdecken, Interessen zu vertiefen und wichtige Zukunftskompetenzen zu fördern.
Ansprechpartner: Sven Koch, sven.koch[AT]schule.hessen.de
Mitglieder des MINT-Teams:
Martin Kohn (Leitung Fachbereich III)
Sven Koch (MINT-Koordinator, MINT-Zentrum, Berufsorientierung MINT-Berufe)
Aileen Albert (Problem des Monats, mathematische Wettbewerbe)
André Große (Evaluation MINT-Profil)
Alexandra Schneider (Koordinatorin Digitale Welt)
Tamara Torbeck (naturwissenschaftliche Wettbewerbe)
Maxi Unger (MINT-Mädchenförderung)
Zusätzlich unterstützende Kolleginnen und Kollegen:
Norika Bach (Nachhaltigkeit, Schulgarten-AG)
Björn Bock (mathematische Wettbewerbe)
Maximilian Rausch (MINT-Art)
Anita Spanuth (Experiment des Monats, Science-AG)
Christian Ullrich (naturwissenschaftliche Wettbewerbe
Aktivitäten und Wettbewerbe
An der Schillerschule realisieren wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern spannende MINT-Aktivitäten. Dazu gehören beispielsweise zahlreiche Exkursionen in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen, die fachübergreifende Einblicke ermöglichen und praktische Erfahrungen fördern. Auch Projekte wie der Pi-Day und der Mathesamstag gehören fest zum Schuljahr – zwei besondere Gelegenheiten, Mathematik praktisch zu erleben.
Darüber hinaus beteiligt sich die Schillerschule regelmäßig an naturwissenschaftlichen und mathematischen Wettbewerben, darunter die Junior Science Olympiade und der Mathematikwettbewerb.
Wer sich inspirieren lassen möchte, findet Eindrücke und weitere Informationen in den folgenden, chronologisch geordneten Berichten:
MINT-Neugier mit Kunos Kunststoffkiste fördern
Von links nach rechts: Max Rausch (Schillerforum), Martin Kohn (Leitung Fachbereich III), André Große (MINT-Team), Tanja Rühl (Plastics Europe), Sven Koch (MINT-Koordinator), Michael Haas (Schulleiter), Karsten Rudolf (Provadis), Alexandra Schneider (MINT-Team)
Schillerschule Frankfurt erhält für geplantes MINT-Zentrum Experimentierkiste und einen Satz Chemiekittel
31.05.2026
Die Schillerschule baut derzeit ein MINT-Zentrum auf. In solch einem Zentrum geht es darum, dass Kinder und Jugendliche in Form von Workshops oder eigenständig Phänomenen und Fragen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auf die Spur gehen können. Dadurch soll das Verständnis und die Kompetenz dieser wichtigen Themenfelder gefördert werden. Die Eröffnung des Zentrums, das vom Partnerunternehmen Provadis und der IHK Frankfurt aktiv unterstützt wird, ist für nach den Sommerferien geplant.
Ein besonderes Merkmal solcher MINT-Zentren ist, dass mit den Materialien und Konzepten ein praxisorientierter Alltags- und Arbeitsweltbezug geschaffen wird und es nicht trockene Theorie bleibt. Daher werden verschiedene externe Partner in die Gestaltung von Workshops, beispielsweise für den Nachmittagsunterricht oder Ähnliches, einbezogen.
Ein weiteres wichtiges Element ist die geplante Zusammenarbeit der Schillerschule mit umliegenden Grundschulen im Rahmen des Angebots des MINT-Zentrums. Die Kinder sollen dadurch bereits früh an MINT und die Arbeitsweise in der weiterführenden Schule herangeführt werden.
Kürzlich waren mit Provadis und dem Verband der Kunststofferzeuger (Plastics Europe Deutschland) zwei Praxispartner in der Schillerschule und überreichen verschiedene Materialien, die der Schule bei der Gestaltung des Angebots helfen sollen.
Hier erhielten Schulleiter Michael Haas, Fachbereichsleiter Martin Kohn und der MINT-Koordinator Sven Koch sechs Experimentierkisten zu chemischen Versuchen rund um das Thema Kunststoffe. Mit dem Ziel, die natürliche Neugier zu fördern, hatte Tanja Rühl, Bildungsverantwortliche des Verbands zusammen mit der Chemiedidaktik einer Universität vor einigen Jahren das Experimentierset speziell für Grundschüler entwickelt: „Kunos coole Kunststoff-Kiste“ enthält spannende und didaktisch gut aufbereitete Versuche rund um das Thema „Kunststoffe“, die die Schülerinnen und Schüler fast alle selbstständig mit etwas Anleitung durchführen können. Sie lernen beispielsweise, wie Superabsorber dabei helfen, dass Windeln trocken bleiben oder als Bindemittel durch die Feuerwehr eingesetzt werden. Auch stellen sie selbst Schaumstoff her, der in Fahrrad-Schutzhelmen dazu beiträgt, bei einem Sturz den Stoß abzufedern. Das neue Angebot ist ein hilfreicher Baustein zur naturwissenschaftlichen Bildung im Grundschulalter.
Tanja Rühl ist es ein Herzensanliegen, MINT-Kompetenzen zu fördern. „Mit der PISA-Studie im Jahr 2000 wuchs in ganz Deutschland die Erkenntnis, dass es zu spät ist, junge Menschen erst mit Beginn der 7. Klasse mit der ersten Naturwissenschaft vertraut zu machen. Entsprechend haben wir unser Bildungsprogramm um das Experimentierset Kunos coole Kunststoffkiste ergänzt, das speziell die Wissbegierde von Kindern im Grundschulalter fördert. Kunos coole Kunststoff-Kiste enthält die für die Experimente benötigten Materialien und speziellen „Werkzeuge“ in der nötigen Menge, damit alle Experimente in mehreren Klassen jeweils in Gruppenarbeit durchgeführt werden können. Wenn die Materialien verbraucht sind, kann pro Schuljahr ein kostenloses Nachfüllset angefordert werden.“ Mehr Informationen zur Experimentierkiste und den Versuchen findet man unter: https://kunoscoolekunststoffkiste.org/
Für diese Experimente braucht es keine besondere Schutzkleidung. Für den Chemieunterricht an der weiterführenden Schule dagegen schon. Um die Arbeit im geplanten MINT-Zentrum, aber auch im Chemieunterricht allgemein zu unterstützen, übergab Dr. Karsten Rudolf, Prokurist Provadis, einen Klassensatz Chemiekittel. Diese Chemiekittel sind ein Beitrag aus der Partnerschaft zwischen Provadis und der Schillerschule, die in diesem Jahr geschlossen wurde. Hierzu zählen auch Workshopangebote, die Hessens größtes Ausbildungsunternehmen pro Schuljahr durchführen wird, um MINT und den Bezug zur Berufswelt zu verdeutlichen.
Nach den Übergaben ging es los und die Lehrkräfte, die mit den Kisten arbeiten werden, erhielten durch Tanja Rühl eine Einweisung in die vier Experimente.
Text bereitgestellt und geschrieben von Provadis
„Berufe im Dialog“ in der Q2
31.05.2026
Im Gespräch mit Menschen aus der Praxis
Auch in diesem Schuljahr gab es für die Q2 wieder die Gelegenheit, in einem selbst gewählten Berufsfeld entspannt mit Menschen aus der Praxis ins Gespräch zu kommen. Dank der auch in diesem Jahr wieder tollen Unterstützung aus der Elternschaft wird es immer wieder möglich, dass man sich „innerhalb der Schillerschulfamilie“ mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten austauschen kann: „Sehr interessant, mit einer Praktikerin aus dem Berufsfeld ins Gespräch zu kommen. Ich konnte Frage stellen und einige neue Erkenntnisse sammeln“.
Von „Klassikern“ wie Jura, Medizin, Psychologie und BWL wurde über Architektur, Journalismus, Logistik und Luftfahrt bis hin zum MINT-Bereich (Ingenieurswesen/Forschung) ein breites Angebot ermöglicht. Hierfür gilt den Referentinnen und Referenten ein herzlicher Dank für Ihre Zeit, das Engagement und die tollen Vorstellungen, die von der Q2 in den höchsten Tönen gelobt wurden!
Johannes Kettenring
Netzwerktreffen der MINT-Zentren
Netzwerksitzung zur Förderung von Mathematik- Informatik-Naturwissenschaften-Technik (MINT) im MINT-Zentrum
21.05.2026
Gute MINT-Bildung braucht fachkompetente Engagierte, die für das Thema brennen. Zudem benötigt man geeignetes Material, Räume und Jugendliche, die bereit sind, sich inspirieren zu lassen.
In den sieben Schulen, die von Provadis, dem Fachkräfte-Entwickler der Industrie, und der IHK-Frankfurt, unterstützt werden, gibt es all das. Hier entstehen oder existieren MINT-Zentren. Dazu zählen aus Frankfurt die Schillerschule, die Leibnizschule und die Josephine-Baker-Schule, aus Nidderau die Bertha-von-Suttner-Schule, aus Eschborn die Heinrich-von-Kleist-Schule, aus Kriftel die Weingartenschule und aus Kronberg die Altkönigschule.
Entscheidend für die Verstetigung ist aber auch die Netzwerkarbeit. Diese hat zum Ziel, den Erfahrungsaustausch unter den verschiedenen Schulen zu fördern und das Partnernetzwerk zwischen Schulen und Betrieben für Praxis-Workshops mit Arbeitsweltbezug kontinuierlich auszubauen.
Kürzlich fand eine solche Netzwerksitzung am MINT-Zentrum Eschborn unter Moderation von Provadis und der IHK statt. Im Zentrum des aktuellen Treffens standen zukünftige Bildungsangebote aus den Bereichen Robotik, Pneumatik sowie Arduino und Sensorik, in denen Provadis mit den MINT-Zentren arbeiten möchte. Wir waren dabei, verbredeten gemeinsame Aktionen und wollen so zusammen mit den Partnern MINT im Rhein-Main-Gebiet voranbringen.
Text bereitgestellt und geschrieben von Provadis
Neues vom MINT-Zentrum Süd
Aus Ideen werden Räume: Schillerschule baut das MINT-Zentrum Süd aus
15.06.2026
Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Schillerschule und der IHK fiel im November 2025 der Startschuss für den Ausbau des MINT-Zentrums Süd. Seitdem wird mit großem Engagement an der Umsetzung gearbeitet. Besonders das MINT-Team investiert seit Ende des vergangenen Halbjahres viel Zeit und Energie in die Entwicklung des neuen Raumkonzepts. In zahlreichen Treffen wurden Ideen erarbeitet, Planungen abgestimmt sowie Entscheidungen zur Farbgestaltung, zum Mobiliar und zur zukünftigen Geräte- und Materialausstattung getroffen.
Seit Ende März laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Aus ersten Entwürfen entsteht Schritt für Schritt ein moderner MINT-Bereich, der künftig neue Möglichkeiten zum Forschen, Experimentieren und gemeinsamen Lernen bieten soll. In den kommenden Wochen werden die ersten Geräte und Materialien angeschafft, wodurch der vielseitig nutzbare Raum zunehmend Gestalt annehmen soll.
Auch die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv an dem Projekt: Die AG MINT-Zentrum nimmt ihre Arbeit auf und wird die Gestaltung sowie die spätere Nutzung des Zentrums mit Ideen und tatkräftiger Unterstützung begleiten.
Wir freuen uns auf die Eröffnung des MINT-Zentrums Süd nach den Sommerferien.
André Große und Sven Koch
KI als Sparringspartner im Unterricht
Erhielten intensive Einblicke in den Einsatz von KI als Sparringspartner: die Teilnehmenden der VCI-Lehrkräftefortbildung, darunter auch Herr Kohn und Herr Koch der Schillerschule (mittig), Heike Blaum (VCI Hessen, Dritte von rechts) und Dr. Karsten Rudolf (Zweiter von links) von Provadis.
Spannender Mix aus Impulsen, Live-Demonstrationen und eigenem Ausprobieren bei der dritten KI-Lehrkräftefortbildung des VCI Hessen gemeinsam mit Provadis im MINT-Zentrum Nidderau
01.05.2026
Längst ist KI als nützliches Werkzeug im Schulunterricht angekommen. Der Einsatz von digitalen Tools wächst, fortlaufend gibt es neue Angebote, die die Arbeit von Lehrkräften unterstützen und den Unterricht für die Schülerinnen und Schüler attraktiver machen sollen. Wie das konkret funktioniert und worauf man beim Einsatz achten sollte, konnten die Teilnehmenden der dritten KI-Lehrkräftefortbildung des VCI Hessen gemeinsam mit Provadis live erleben. Gastgeber für die Veranstaltung war diesmal die Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau. Eingeladen waren Lehrerinnen und Lehrer der sieben Partnerschulen von Provadis mit bereits existierenden oder vor der Eröffnung stehenden MINT-Zentren: die Leibnizschule Frankfurt, die Schillerschule Frankfurt, die Josephine-Baker-Schule Frankfurt, die Heinrich-von-Kleist Schule Eschborn, die Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau, die Weingartenschule Kriftel sowie die Altkönigschule Kronberg. „Unser Ziel ist es, mit dieser Veranstaltung den Lehrkräften zu ermöglichen über den Tellerrand zu schauen und daraus einen Mehrwert für den schulischen Unterricht zu ziehen“, betonte Heike Blaum, Bildungspolitik VCI Hessen bei der Begrüßung.
Von einer Wissens- zur kontinuierlichen Lerngesellschaft
„Bildung hat die schwierige Aufgabe, junge Menschen auf eine Welt vorzubereiten, die es noch gar nicht gibt. Möglicherweise kann uns KI dabei helfen, den Blick in Richtung Zukunft zu lenken und dieses Paradox etwas zu lösen“, sagte Stephan Mallmann, Gründer des ProTransform-Institut für digitale Transformation, zu Beginn seines inspirierenden Überblicks über neueste Entwicklungen im Bereich KI. Wichtig sei aus seiner Sicht, kritisches Denken im Umgang mit KI zu fördern, sie als Denk- und Sparringspartner einzusetzen und auch Fehlversuche der KI aushalten zu lernen. Die Rolle der Lehrkräfte sei es, den Schülerinnen und Schülern die Medienkompetenz und den Spaß an diesem kritischen Umgang zu vermitteln und sie dabei zu begleiten.
„AIS-Chatbot“ macht neues Lernen möglich
Im interaktiven Teil der Fortbildung stand der speziell für den Schulunterricht entwickelte Chatbot „AIS“ im Mittelpunkt. In Live-Demonstrationen konnten die Teilnehmenden erleben, wie sie sich für konkrete Projekte wie Klassenfahrten oder Elternabende Assistenten kreieren, mit verschiedenen Lernszenarien arbeiten oder virtuelle Dialogpartner für den Unterricht einsetzen können. Dabei wurde deutlich, was heute bereits möglich ist: Unterrichtsmaterialien entstehen im Handumdrehen, Aufgaben werden unkompliziert per QR-Code bereitgestellt, ganz ohne Anmeldung für Lernende. Gleichzeitig lassen sich individuelle Lernangebote entwickeln und Ideen kollaborativ weiterdenken und teilen. „AIS-Chatbot“ unterstützt als Werkzeug nicht nur bei der Unterrichtsvorbereitung, sondern ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit und des Lernens. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und „AIS-Chatbot“ auszuprobieren. Dabei erlebten sie nicht nur die beeindruckenden Möglichkeiten dieses digitalen Tools, sondern auch Situationen, wo die KI an Grenzen stößt und wie man darauf reagieren kann, um zu besseren Ergebnissen zu kommen. Insgesamt wurden die Erfahrungen als hilfreich und positiv bewertet.
Die kommenden Lehrkräftefortbildungen sollen dazu genutzt werden, themenspezifisches Material und Lerneinheiten für Workshops auszuarbeiten, die den sieben MINT-Zentren im Netzwerk gemeinsam zur Verfügung stehen sollen. Darüber hinaus wurde vereinbart, Fragestellungen, die alle betreffen, sowie nachahmenswerte Konzepte auf einer Plattform miteinander auszutauschen. „Eine Vernetzung untereinander könnte einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den Einsatz der KI im Unterricht zu verbessern“, sagte Matthias Stein, Leiter des MINT-Zentrums Nidderau. „Wir hätten die Möglichkeit, direkt Erfahrungen auszutauschen, von denen alle profitieren könnten.“ „Diese Entwicklung zur Konsolidierung und Stärkung des regionalen Netzwerkes von MINT-Zentren wollen wir unterstützen und danken den engagierten Lehrkräften“, erklärte Dr. Karsten Rudolf, Leiter Bildungs- und Forschungsprojekte und Prokurist bei Provadis.
Text geschrieben und bereitgestellt von Provadis
Pi-Day Vor-Feier
26.03.2026
Am Freitag, den 13.03.2026, fand an unserer Schule die diesjährige Vor-Feier zum internationalen Pi-Day (gesprochen [paɪ deɪ], bloß nicht [piː deɪ]!) statt. Der Pi-Day wird weltweit rund um den 14. März begangen, da die amerikanische Datumsschreibweise (3/14) an die Anfangsziffern der Kreiszahl π (3,14…) erinnert. Ziel ist es, die Faszination für Mathematik auf kreative und gemeinschaftliche Weise erlebbar zu machen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von den Mathematik-Leistungskursen von Herrn Kuhn (E), Herrn Bock (Q2) und Frau Schneider (Q4). Der Kurs von Herrn Kuhn gestaltete ein vielfältiges Mitmachprogramm: Ein großes π aus Piccolini lud zum Staunen und Schmatzen ein, an einer Wortwand konnten besonders kreative Begriffe mit der Vorsilbe „Pi-“ gesammelt werden, und auf dem Schulhof sorgte ein Suchspiel mit Schnipseln der Pi-Nachkommastellen für Bewegung und Knobelfreude. Als besonderes Highlight wartete eine Piñata in Form eines Pinguins auf mutige Teilnehmende.
Der Kurs von Herrn Bock organisierte gemeinsam mit dem Kurs von Frau Schneider das alljährliche, beliebte Gedächtnis-Quiz, bei dem Schülerinnen und Schüler möglichst viele Dezimalstellen der Zahl π korrekt aufsagen konnten. Das Leaderboard war im Laufe des Vormittags in stetiger Bewegung – immer neue Bestleistungen wurden erzielt:
Jgst. 5: Olivia Kim, 5b (62)
Jgst. 6: Ylva Oesmann, 6b (56)
Jgst. 8: Musa Manousaridis, 8c (205)
Jgst. 9: CHenshuo Liu, 9b (128)
GOS: Can Ulas, Q2Bck (67)
Absolute Spitzenreiterin war Marie Stöhrer aus der Jahrgangsstufe 7 (Klasse 7d) mit beeindruckenden 268 korrekt benannten Dezimalstellen. Alle weiteren Jahrgangsbesten werden in der Mathematik-Vitrine ausgestellt und haben nun bis zum nächsten Pi-Day Zeit, ihre Rekorde zu verbessern.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Kursen für die engagierte Organisation und den zahlreichen Teilnehmenden für ihre Begeisterung!
Björn Bock
„Wir stärken Mädchen“
17.02.2026
Das Programm „Wir stärken Mädchen“ der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt sich für chancengerechte Bildung ein. Besonders im Blick stehen dabei MINT-Berufe, in denen Mädchen und junge Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Ziel des Programms ist es, Interesse zu wecken, Kompetenzen zu stärken und junge Frauen auf ihrem Weg in naturwissenschaftlich-technische Bereiche zu ermutigen.
Auch sieben Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 10 der Schillerschule nehmen an diesem Projekt teil. Am 11.02.2026 vertraten drei Schillerschülerinnen die Projektgruppe bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung von „Wir stärken Mädchen – future ready“ und stellten den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeit vor. Die engagierten Nachwuchsforscherinnen haben bereits erfolgreich an mehreren naturwissenschaftlichen Wettbewerben teilgenommen – nun arbeiten sie an einem besonders zukunftsträchtigen Vorhaben.
Ihr Ziel ist die Entwicklung eines Biokunststoffs aus nachwachsenden Rohstoffen, der zudem biologisch abbaubar ist. Dafür haben die Schülerinnen bereits mehrere Versuchsreihen angesetzt und ihre Ansätze kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell forschen sie an einer Rezeptur für einen Kunststoff auf Algenbasis. Dabei gehen sie bewusst zieloffen vor: Je nach Eigenschaften des entstehenden Materials könnten die Ergebnisse entweder in Richtung einer flexiblen Folie oder eines festen Kunststoffs weiterentwickelt werden.
Neue Versuchsansätze zur Optimierung sind bereits in Planung – der Forschergeist ist deutlich spürbar. Wir sind begeistert vom Engagement und der Ausdauer der Teilnehmerinnen und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrem innovativen Projekt!
Sven Koch
Biologie-Leistungskurse im XLAB in Göttingen
30.01.2026
Vom 21. bis zum 23. Januar 2026 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Q1 Bio Leistungskurse von Tamara Torbeck und Sven Koch, in Begleitung von Maxi Unger, einen zweitägigen Kurs im XLab der Georg-August Universität in Göttingen. Unter dem Thema „Vom Gen zum Protein“ war es den Schülerinnen und Schülern möglich, unter Aufsicht von Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern zu experimentieren.
Somit hatten sie die Chance, den Alltag eines Biologen kennenzulernen und erhielten einen ersten Einblick in eine mögliche Berufslaufbahn.
Während der Tage im Labor wurden kurze theoretische Einheiten mit Erklärungen immer wieder von längeren praktischen Teilen unterbrochen, in welchen die Schülerinnen und Schüler sich Erkenntnisse und Ergebnisse selbstständig erarbeiten konnten und diese ausgewertet haben.
Über insgesamt zwei Tage wurde eine Versuchsreihe an dem Darmbakterium E.coli durchgeführt, bei welcher die Schülerinnen und Schüler realitätsnah, verschiedene, vorher im Unterricht erlernte, Prinzipien anwenden konnten. Unter anderem isolierten sie DNA-Plasmide und setzten diese mit dem Gen für das grün-fluoreszierende Protein (GFP) dem E.coli-Bakterium ein. Den Erfolg des Experimentes prüften sie anschließend mithilfe von Restriktionsenzymen, PCR Tests und einer Gelelektrophorese.
Während der gesamten Zeit hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Experimente unter minimaler Anleitung vorzubereiten sowie eigenständig zu arbeiten.
Besonders zufriedenstellend war es, wenn die Ergebnisse von Experimenten wie erwartet auftraten, und dies unter UV-Licht sichtbar wurde.
Der Ausflug war für alle Schülerinnen und Schüler sehr bereichernd und sie hatten viel Spaß!
Leonie und Nora für die Biologie-Leistungskurse der Q1
Erfolge bei den Sciene-Olympiaden
Fortbildung für Chemie-Lehrkräfte
Schulübergreifende Fortbildung für Chemielehrkräfte – Prof. Dr. Ducci zu Gast an der Schillerschule
30.11.2025
Am Dienstag, dem 28.11.2025, fand an der Schillerschule eine schulübergreifende Fortbildung für Chemielehrkräfte zum Thema Klebstoffe statt. Neben den Kolleginnen und Kollegin der Fachschaft Chemie der Schillerschule nahmen auch Lehrkräfte der Ernst-Reuter-Schule 1, der Immanuel-Kant-Schule sowie des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums teil.
Geleitet wurde die Fortbildung von Prof. Dr. Ducci und Dr. Brezesinski vom GDCh-Fortbildungszentrum für Chemielehrkräfte der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Nach einem einleitenden Vortrag, in dem Prof. Dr. Ducci innovative didaktische Konzepte vorstellte, erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, eine Vielzahl praxisnaher Experimente rund um das Thema Klebstoffe selbst auszuprobieren.
Die abwechslungsreichen Versuche boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II. Die motivierende Arbeitsatmosphäre sowie der hohe Alltagsbezug der Experimente sorgten dafür, dass wir als Chemielehrkräfte viele neue Impulse für unsere Unterrichtspraxis mitnehmen konnten.
Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Dr. Ducci und Dr. Brezesinski sowie allen teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen für diesen bereichernden Fortbildungstag.
Sven Koch für die Fachschaft Chemie
Schillerschule wird MINT-Zentrum Süd
Feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Einrichtung des MINT-Zentrums Süd
21.11.2025
Am Mittwoch fand in gebührendem Rahmen in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Frankfurt die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Schillerschule und der IHK anlässlich der Einrichtung eines MINT-Zentrums an unserer Schule statt.
Mit der Altkönigschule aus Kronberg und der Weingartenschule Kriftel wurden insgesamt drei Schulen in das Netzwerk aufgenommen. Dabei hatte die Delegation der Schillerschule nicht nur die kürzeste Anreise, sondern mit Frau Panzer als Vorsitzende des Elternbeirates, Frau Eisel als Vorstandsvorsitzende des Fördervereins der Schillerschule sowie den Kolleginnen und Kollegen Frau Schneider, Herr Koch, Herr Kettenring, Herr Kohn und Herr Haas die größte Präsenz an diesem Vormittag.
Die nach der Unterzeichnung des Vertrages ausgehändigte Plakette, die die Schillerschule als Inhaberin des „MINT Zentrums Süd“ mit seinem Claim „MINTeinander“ ausweist, wird zeitnah an exponierter Stelle im Schulgebäude angebracht.
Michael Haas
Interface Praktikum 2025
Interface-Praktikum 2025
16.11.2025
Das Interface-Praktikum, geleitet von Moritz Bünger von der Goethe Universität, wurde zum ersten Mal in 2025 ins Leben gerufen und behandelte acht interdisziplinare Themengebiete zum Überthema „Grenzen und Grenzflächen“. Schülerinnen und Schüler konnten sich an acht Samstagen mit den Themen beschäftigen und gleichzeitig Einblicke in verschiede Wissenschaften erhalten.
Am 14. November 2025 fand die Abschlussveranstaltung statt, bei der man auf die Thementage der letzten sechs Monate zurückgeblickt hat und ein spannendes Quiz über die im Praktikum neu gemachten Erkenntnisse gespielt hat. Zudem stellte sich das Chemie-Unternehmen „Evonik“ vor, welches das Projekt gestiftet hat und die Veranstaltung organisierte. Zum Schluss erhielten die Schülerinnen und Schüler ihr Teilnahmezertifikat und man konnte dem Evonik-Vertreter Fragen zum Unternehmen stellen.
Ich freue mich, an diesem Praktikum teilgenommen zu haben, denn ich habe neue interessante Bekanntschaften machen können und natürlich konnte man viel über verschiedene Wissenschaften dazulernen. Besonders Spaß haben mir die vielen kreativen und gut durchdachten Experimente an den jeweiligen Thementagen gemacht.
Das Interface-Praktikum soll, wie von Herrn Bünger angekündigt, nächstes Jahr auch stattfinden und es ist wirklich empfehlenswert, sich dafür anzumelden! Aufgrund der vielfältigen Themen findet man bestimmt etwas Interessantes.
Minjun (Q1)
Erfolgreiche Ernte im Schulgarten
14.11.2025
Lange Trockenphasen und dann doch ein recht verregneter Sommer – die Hoffnung auf eine erfolgreiche Ernte war klein. Umso überraschter und erfreuter waren dann gestern die Gesichter der Schülerinnen und Schüler der Umwelt und Garten AG, als dann doch eine gute Ernte zusammenkam: Kartoffeln, Karotten, Trauben, Gurken und Kräuter – alles Bio aus dem Schulgarten. Was nicht schon gestern weggenascht wurde, wird in den nächsten Tagen verarbeitet.
Wer noch Lust hat, bei der Umwelt und Garten AG mitzumachen, ist herzlich willkommen. Sie findet dienstags in der 8./9. Stunde für die Klassen 5-7 statt.
Norika Bach
And Everything Flows
Informationsveranstaltung zum dualen Studium
13.11.2025
Am 12.11.25 besuchte Mario Lubina, ehemaliger Schüler der Freiherr-von-Stein-Schule, die Schillerschule, um vor einigen Kursen der Jahrgänge 11 und 12 die verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der SAMSON AG in Frankfurt vorzustellen.
Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die vielfältigen Wege, die das Unternehmen jungen Menschen nach dem Schulabschluss bietet. Dazu zählen gewerblich-technische Ausbildungsberufe, etwa in der Metall-, Elektro- und Mechatronikbranche, sowie kaufmännische Ausbildungen in Bereichen wie Verwaltung, Vertrieb oder Logistik.
Besonderes Interesse fanden die dualen Studiengänge, die SAMSON in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen anbietet. Hier können Theorie und Praxis optimal miteinander verbunden werden, wodurch die Studierenden frühzeitig wertvolle Berufserfahrung sammeln.
Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen, die Mario Lubina ausführlich beantwortete. Dabei vermittelte er ein klares und praxisnahes Bild davon, welche Perspektiven die SAMSON AG jungen Menschen eröffnet.
Insgesamt bot die Veranstaltung einen informativen Überblick über attraktive Ausbildungs- und Studienwege in einem modernen Industrieunternehmen.
Björn Bock
Der Falkner im Unterricht
Besuch der Falkner im NaWi-Unterricht
13.11.2025
Am 28.10. und 30.10. besuchten die Falkner Christian und Matthias die sechsten Klassen im NaWi-Unterricht. Sie stellten verschiedene Greifvögel, darunter einen Falken und einen Uhu, vor. Dabei erklärten sie den Schülerinnen und Schülern viele spannende Fakten über die Lebensweise und besonderen Eigenschaften der Vögel.
Im Anschluss der Vorstellung konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und sich mit den Experten austauschen. Der Besuch endete mit einer kleinen Fotosession, bei der viele schöne Erinnerungsbilder entstanden.
Constanza Leibbrandt
Microgreens
04.07.2025
Im Nawi-Unterricht hat die Klasse 5b im Anschluss zum Besuch auf dem Bauernhof ein spannendes Projekt gemacht. Wir haben junge, essbare Keimpflanzen gezüchtet! Man nennt diese auch Microgreens.
Am Anfang, an Tag 1 und 2, haben wir die Samen vorbereitet und mit Wasser besprüht. Dann haben wir jeden Tag beobachtet, was passiert. An Tag 3 und 4, konnten wir schon die ersten Keimblätter sehen. An Tag 5 und 6 sind die Pflänzchen sehr schnell gewachsen und an Tag 7 und 8 konnte man die ersten richtigen Blätter sehen. Wir haben Kresse, Radieschen, Brokkoli und Mizuna gezüchtet. Es war toll zu sehen, wie unterschiedlich sie aussehen und riechen. Leider sind ein paar Pflanzen durch die heißen Tage vertrocknet. Aber das war nicht schlimm, denn wir haben gelernt, wie wichtig regelmäßiges Gießen und ein geeigneter Standort für die Pflanzen ist. Wir hatten sogar einen Gießdienst, der sich jeden Tag darum gekümmert hat. Das hat gut geklappt und viel Spaß gemacht. Am vorletzten Schultag durften wir die Sprossen ernten und probieren. Manche haben scharf geschmeckt, andere eher mild. Dabei haben wir auch gelernt, dass Microgreens nicht nur Nährstoffe, sondern auch viele Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Diese sind sehr wichtig für unsere Gesundheit und unseren Darm. Das vergessen leider viele Menschen!
Es war ein tolles Projekt und wir haben viel dabei gelernt.
Eure 5b
Gewässerproben am Riedberg
7b nimmt Gewässerproben am Uni Campus Riedberg
02.07.2025
Am 30. Juni 2025 unternahm die Klasse 7b eine spannende Exkursion zum Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt. Ziel war es, sich intensiv mit verschiedenen Parametern zur Bestimmung der Gewässergüte zu beschäftigen.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit mehreren Studierenden und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter auf den Weg in den Schulgartenbereich des Wissenschaftsgartens. Dort befindet sich ein kleiner Teich, der im Rahmen der Exkursion genau untersucht wurde. Dabei wurden unter anderem Temperatur, pH-Wert und Sauerstoffgehalt des Wassers gemessen.
Ein besonderes Highlight war die Untersuchung von Kleinstlebewesen unter dem Binokular. Diese hatten die Schülerinnen und Schüler zuvor eigenständig mit Keschern aus dem Teich entnommen. So konnten sie nicht nur theoretisches Wissen anwenden, sondern auch spannende Einblicke in die Lebenswelt eines Gewässers gewinnen.
Nach einer Mittagspause in der Mensa stand ein Vergleich mit dem nahegelegenen Urselbach auf dem Programm. Auch dort wurden Messungen durchgeführt und die Ergebnisse mit denen des Teichs verglichen. Das erfreuliche Fazit: Beide Gewässer wiesen eine insgesamt gute Wasserqualität auf.
Stefanie Horak-Knatz
Explore Science Mannheim
29.06.2025
Vom 25. bis 29. Juni 2025 wurde der Herzogenriedpark in Mannheim zum Treffpunkt für junge Forscherinnen und Forscher: Bei den naturwissenschaftlichen Erlebnistagen „Explore Science“, organisiert von der Klaus Tschir Stiftung, drehte sich alles um das Thema „Zukunft MINT“ – also um die Frage, wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unsere Welt von morgen gestalten können.
Ein Team unserer Schule (Hamsini Navada, Leah Hartmann, Helena Hartmann und Joana Pätz) nahm gemeinsam mit rund 200 weiteren Gruppen aus ganz Deutschland am Tauchboot-Wettbewerb teil. Die Aufgabe war ein kleines Tauchboot zu konstruieren, das ganz ohne Fernsteuerung oder programmierbare Bestandteile eigenständig auf den Boden eines Aquariums sinkt, dort exakt zwei Minuten verweilt und dann wieder selbstständig auftaucht.
Mit großer Kreativität, Teamgeist und viel naturwissenschaftlichem Verständnis entwickelten unsere Schülerinnen ein durchdachtes Modell, das durch eine clevere physikalisch-chemische Lösung überzeugte. Die Jury zeichnete das Team mit einem von drei Sonderpreisen aus – insbesondere für ihre naturwissenschaftliche Herangehensweise und die sorgfältige Dokumentation des Entwicklungsprozesses.
Neben dem Wettbewerb konnten die Schülerinnen an zahlreichen Mitmachstationen und interaktiven Experimenten teilnehmen und dabei auf unterhaltsame Weise mehr über diverse MINT-Themen lernen.
Wir gratulieren den Teilnehmerinnen herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung und freuen uns schon auf die nächsten Projekte!
Tamara Torbeck
Im MINT-Erfinderlabor
Luke Grobosch beim 38. MINT-Erfinderlabor des Zentrums für Chemie
26.06.2025
Eine Woche lang tauchten 16 Schülerinnen und Schüler hessischer Schulen im MINT-Erfinderlabor des Zentrums für Chemie (ZFC) in die Materialforschung ein. Vom 23. bis 26. Juni tüftelten sie, unterstützt von wissenschaftlichen Mitarbeitenden, an Materialien von morgen – für eine klimaneutrale und ressourcenschonende Zukunft. Dabei gingen sie u. a. folgenden Fragen nach: Wie kann Magnetismus beim Kühlen helfen – und warum ist das gut fürs Klima? Welche Herausforderungen bestehen beim industriellen Einsatz von Brennstoffzellen? Wie sorgen spezielle Schichten auf den Rotorblättern von Windkraftanlagen dafür, dass diese extremen Witterungen trotzen und dabei noch effizienter grünen Strom erzeugen? Was macht wenige Nanometer dünne Oxidmembranen zu Schlüsseltechnologien in der Energie- und Materialforschung?
Die teilnehmenden Oberstufenschülerinnen und -schüler stellten am Freitag bei einer Abschlussveranstaltung in Räumlichkeiten der Firma Merck in Darmstadt ihre spannenden Forschungsergebnisse vor, die sie über die Woche aus ihren teilweise hochkomplexen Experimenten gewonnen hatten und die viel Hoffnung machen auf eine ressourcenschonendere Zukunft. So ging es in Lukes Gruppe zum Beispiel um die Herstellung und Erforschung einer Oxidmembran, die bereits bestehende Energietechnologien noch effizienter machen soll.
Wir gratulieren Luke zu dieser einmaligen Erfahrung und hoffen, dass ihn die Naturwissenschaften weiterhin begeistern.
Norika Bach
Hühner, Kühe, Gemüse, Landwirtschaft und Eier
20.06.2025
Heute war die Klasse 5b mit Herrn Pläschke und Frau Torbeck auf einem tollen Ausflug. Wir waren auf dem Bauernhof Hofgut Oberfeld in Darmstadt. Dort haben wir ganz viel über Hühner, Kühe, Gemüse, Landwirtschaft und Eier gelernt.
Am Anfang haben wir verschiedene Hühnerrassen kennengelernt. Es gibt das Orpington-Huhn und sogar eine Rasse namens Coffee und Cream! Wir durften sie füttern, streicheln und ihre Eier aus den Nestern holen. Manche Hühner haben laut gegackert, andere waren ganz ruhig. Wir haben sogar den Stall sauber gemacht und neues Streu hineingelegt. Das war sehr lustig!
Danach haben wir etwas über die Entwicklung von Eiern gelernt und in der Küche durften wir aus den frischen Eiern Rührei machen. Das war lecker!
Auf dem Hof dürfen auch männliche Küken geboren werden und die Kälber mit ihren Müttern auf die Weide. Wir haben ein frisch geborenes Kalb gesehen.
Auf dem Hof gibt es auch viele Felder und Beete. Auf dem Hof wachsen z.B. kleine Karotten, Salat, Kräuter und Kartoffeln. Auch Weizen wird angebaut. Alles wird auf dem Hof selbst geerntet und verarbeitet. Das fanden wir sehr toll. Am besten war der „Bio Center Shock“ (Sauerampfer) !
Es war ein schöner Tag und wir haben viel gelernt und erlebt!
Klasse 5b
Schillerschule@MSNZ
Krebsforschung lebendig erklärt
12.06.2025
Am Dienstag, dem 10.06.25, besuchten die beiden Biologie Vorleistungskurse der E-Phase von Tamara Torbeck und Sven Koch das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) des Uniklinikums Frankfurt.
In Ergänzung zum Unterricht und im Rahmen der beruflichen Orientierung (BO) gaben zwei junge Krebsforscher realistische Einblicke in das spannende Forschungs- und Tätigkeitsfeld der Krebsmedizin, indem sie den Schillerschülerinnen und Schillerschülern Beispiele aus ihren eigenen Forschungsarbeiten vorstellten. Dabei gingen die beiden Doktoranden auf die Grundlagen von Tumorerkrankungen, auf aktuelle diagnostische Anwendungen sowie spannende neue Therapieformen und die genutzten molekularbiologischen Methoden ein. Außerdem wurden mögliche Ausbildungs- und Karrierewege in die medizinische Krebsforschung aufgezeigt. Die MSNZ-Mitarbeiter verliehen den Unterrichtsinhalten aus den Bereichen der Zellbiologie und Genetik dadurch einen wertvollen Praxis- und Anwendungsbezug. Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an dem Tätigkeitsfeld der Krebsmedizin zeigte sich auch an den vielen Fragen, welche von den PhD-Studenten ausführlich und mit viel Hingabe beantwortet wurden.
Abgerundet wurde die Exkursion durch Führungen in der Pathologie und der Biobank, welche die Arbeit der Medizinier noch greifbarer machte.
Ein gelungener Vormittag für die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Schillerschule.
Sven Koch und Tamara Torbeck
Urzeitliche Eindrücke im Senckenberg Museum
20.05.2025
Am Montag (12.05.2025) brach die 6c auf eine urzeitliche Reise auf. Im Senckenberg Museum setzten sie sich bei einer Führung mit ausgestorbenen und bedrohten Tierarten – wie dem Dodo – auseinander und machten sich damit vertraut, inwiefern der Mensch auf verschiedene Weise Einfluss auf das Aussterben von Arten hat. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen stellen, wobei sich auch spannende neue Fragen ergaben: etwa ob ausgestorbene Arten mittels moderner Gentechnik wieder zum Leben erweckt werden sollten oder nicht. Ein Gruppenfoto vor dem „König der Dinosaurier“ läutete dann das Ende des Ausflugs in z.T. prähistorische Zeiten ein.
Patrick Kellermann, Eyleen Paul, Julia Neumann
Frau Dr. Heraeus überreicht Klimakoffer
Frau Dr. Heraeus überreicht Klimakoffer – Schillerschule setzt auf praxisnahen Klimaschutz im Unterricht
11.05.2025
Die Schillerschule freut sich über ein besonderes Geschenk: Die Beate Heraeus Foundation überreicht der Schule einen Klimakoffer – ein durchdachtes Experimentierset rund um das Thema Klimawandel.
Hierzu kam Frau Dr. Heraeus am Montag, dem 5.5.25, persönlich an die Schillerschule und wurde von Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen empfangen, die eindrucksvoll unter Beweis stellten, warum sich die Investition lohnt und der Klimakoffer in guten Händen ist.
Die Schülerinnen Anna und Lea sowie die Schüler Ferris und Luke des Biologieleistungskurses der Q2 konnten den Klimakoffer bereits testen. Sie schilderten, dass dieser vielfältige Materialien für Experimente enthält, mit denen sich zentrale Aspekte des Klimawandels – wie die Wirkung von Treibhausgasen, der CO2-Gehalt der Atmosphäre oder der Treibhauseffekt – anschaulich und schülergerecht im Unterricht vermitteln lassen.
Joana aus Klasse 9 beschrieb die Aufgaben der Energiesparbeauftragten und berichtete von den zahlreichen Nachhaltigkeitsprojekten, wie etwa der Teilnahme am Stadtradeln, die es an der Schillerschule gibt. Die Schülerinnen Carla, Hanna, Helena und Johanna aus Klasse 8 signalisierten ihr Interesse, den Klimawandel mit den Experimenten des Klimakoffers näher untersuchen zu wollen.
Der Klimakoffer fördert somit das Bewusstsein für Klimaschutz, stärkt den naturwissenschaftlichen Unterricht und ist ein bedeutender Baustein unseres MINT-Konzeptes.
Eine echte Investition in die Zukunft der Schillerschülerinnen und Schillerschüler!
Norika Bach, Sven Koch und Tamara Torbeck
1. Platz bei der „Chemie – die stimmt!“-Olympiade
1. Platz der Jahrgangsstufe 9 in der 2. Runde der „Chemie – die stimmt!“ – Olympiade
07.04.2025
Letzten Mittwoch nahm Leah Hartmann (9b) an der 2. Runde der hessenweiten Olympiade „Chemie – die stimmt!“ in Frankfurt-Sachsenhausen teil und erreichte den 1. Platz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrgangsstufe 9! Eine dreistündige Klausur zu den Themen Atombau, Energetik, chemisches Rechnen und Gewinnung von Reinstoffen aus Metalloxiden war zu bewältigen. Während die Organisatoren die Klausuren rasch für die Siegesehrung korrigierten, besuchten die jungen Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler das Filmmuseum und nahmen an einem spannenden Workshop über Stop-Motion-Filme teil.
Die nächste Etappe ist die 3. Runde, die Anfang Juni in Stuttgart stattfinden wird, wo Schülerinnen und Schüler aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern über mehrere Tage in Theorie und Praxis gegeneinander antreten werden. Wir wünschen Leah natürlich viel Spaß und ganz Erfolg in Stuttgart!
Christian Ullrich
Pi mal Daumen? Nicht bei uns!
17.03.2025
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Schillerschule beteiligten sich am 14. März 2025 mit großem Engagement an den Wettbewerben rund um die Kreiszahl Pi. Besonders gefragt war der Wettbewerb im Auswendigaufsagen der Nachkommastellen, bei dem die besten Teilnehmenden nicht nur kleine Preise gewannen, sondern sich auch einen Freihieb auf die „Pi-ñata“ sichern konnten. Die beeindruckendsten Leistungen erreichten:
Musa Manoussaridis (7c) mit 71 Nachkommastellen
Janina Reiter (6c) mit 63 Nachkommastellen
Marie Stöhrer (6d) mit 56 Nachkommastellen
Der beeidruckente Rekord unseres Alumnus Liam Kose (2024: 220 Stellen) bleibt vorerst ungebrochen. Wer knackt ihn im kommenden Jahr?
Neben dem Wettbewerb war außerdem ein „Pi-ng Pong“-Turnier geplant, das Mathematik mit sportlichem Geschick verband.
Der 14. März wird aufgrund der amerikanischen Datumsschreibweise 3/14 als Pi-Tag gefeiert und ist seit 2020 zudem als Internationaler Tag der Mathematik offiziell von der UNESCO anerkannt.
Ein besonderer Dank gilt meinem Vorleistungskurs Mathematik der E-Phase sowie dem Leistungskurs der Q2 unter der Leitung von Frau Schneider (SDR), die mit ihrer Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung zum Erfolg des Tages beigetragen haben.
Björn Bock
Von Malz, Hopfen und Alkoholen – Chemie hautnah in der Brauerei
15.02.2025
Am Mittwoch, dem 12.02.2025, besuchte der Chemie-Leistungskurs von Frau Birkholz die Brauerei Braustüb’l in Darmstadt.
Ziel der Exkursion war es, das Thema „Alkohole“ in praktischer Anwendung zu sehen. Die Bierbrauerei Braustüb’l ermöglichte es uns, die chemischen Prozesse der Bierherstellung hautnah zu erleben und unser theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen.
Unsere Führung durch das Braustüb‘l begann mit einer herzlichen Begrüßung des ehemaligen Braumeisters. Wir begannen die Führung dort, wo das Bierbrauen seinen Anfang findet, nämlich im Sudhaus. Im Sudhaus wird das geschrotete Malz mit Wasser vermischt, um die Maische herzustellen. Durch Erhitzen werden Enzyme aktiviert, die Stärke in Malzzucker umwandeln. Weiter erfuhren wir, dass im folgenden Prozess die festen Bestandteile von der flüssigen Würze getrennt werden. Anschließend wird die Würze gekocht, mit Hopfen versetzt und von Trübstoffen befreit.
Weiter ging es ins Kühlhaus, wo die abgekühlte Würze mit Hefe versetzt wird, um die Gärung einzuleiten. Während dieses Prozesses wandelt die Hefe den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Danach reift das Bier in bis zu 15 Meter hohen Lagertanks, wo sich der Geschmack abrundet und unerwünschte Stoffe aus dem Bier entfernt werden. Geduld ist hier der Schlüssel zum perfekten Bier.
Nach dem Kühlhaus besichtigten wir die Abfüllanlage der Brauerei. In der Abfüllanlage erklärte uns der Braumeister, wie gebrauchte Flaschen in Lauge gereinigt werden, von Kameras auf Schäden geprüft und bei Mängeln aussortiert werden. Intakte Flaschen werden automatisch befüllt, etikettiert und in Kästen verstaut.
Ein besonderes Privileg erwartete uns im Anschluss: Als Chemie Leistungskurs erhielten wir exklusiven Zugang zum Prüflabor. Hier erfuhren wir, wie in jeder Produktionsstufe die Qualität des Bieres überwacht wird. Während früher die Qualitätskontrolle durch Geschmacksproben erfolgte, verlässt man sich heute auf präzise Labordaten.
Nach der eindrucksvollen Führung und den vielen Informationen folgte ein krönender Abschluss: Eine traditionelle Stärkung mit köstlich belegten Brötchen und einer Bierverkostung.
Dabei wurden uns die feinen Unterschiede in Geschmack, Farbe und Aroma erklärt, die durch verschiedene Malz- und Hopfensorten entstehen. Was für ein gelungener Abschluss!
Der Besuch der Brauerei Braustüb’l bot uns wertvolle Einblicke in die chemischen Prozesse der Bierherstellung. Wir konnten durch den Brauereibesuch nicht nur unser Verständnis für Gärungsprozesse vertiefen, sondern auch erfahren, wie Naturwissenschaften in der Lebensmittelindustrie angewendet werden.
Wir danken der Brauerei herzlich für die informative Führung und die gastfreundliche Bewirtung!
Nina Sieler (Q2)
Mit Ersamus+ in Lorient
MINT-Art
Kunst in der Mathematik erleben oder Naturwissenschaft in der Kunst entdecken – an der Schillerschule wird genau diese Verbindung möglich. An verschiedenen Stellen werden Inhalte aus den MINT-Fächern mit künstlerischen Elementen und den Zielen der Kulturellen Bildung verknüpft. Dabei entstehen kreative Zugänge: Es wird mit Experimenten gestaltet oder die Ästhetik von Symmetrie erfahrbar gemacht – und noch vieles mehr entdeckt.
MINT-Art richtet sich an alle, die gerne über den Tellerrand hinausschauen und neue, fachübergreifende Perspektiven erkunden möchten.
MINT-Art hautnah II
25.06.2026
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, 9d und 9e gehören bei dem Mal- und Zeichenwettbewerb „Kunstwerk Chemie“ mit dem Beitrag „MINT-Art hautnah – Das Periodensystem der Elemente“ zu den Gewinnerinnen und Gewinnern und haben ein Preisgeld von 200 € gewonnen.
Die Fachjury betont, unsere Schülerinnen und Schüler haben sich in dem Beitrag intensiv mit der Verknüpfung von Chemie, Alltag und Natur beschäftigt und sehr schöne, überraschende und zum Teil auch witzige Werke erschaffen, die oft einen regelrechten Wow-Effekt erzeugt haben. Besonders schön fand die Jury auch, dass die Bilder – und die Erklärungen dazu – Lust machen, sich mit dem Thema Chemie und ihrer Bedeutung für unser Leben und unseren Alltag zu beschäftigen. Dadurch kam die Fachjury zu dem Entschluss, unsere Schülergruppe aus insgesamt 221 Einsendungen auszuwählen und neben 27 weiteren Einsendungen mit einem Preisgeld zu küren. Alle Einsendungen sowie Gewinner können unter dem folgenden Link eingesehen werden: https://www.lizzynet.de/kunstwerk-chemie-preistraeger_innen.php.
Wir als Kollegen sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler sowie dankbar für die Bereitstellung der Mittel aus dem Budget der Kulturellen Bildung und freuen uns, dass unser MINT-Art Projekt eine solch positive Resonanz erfährt.
Sobald die Brandschutzprüfung abgeschlossen ist, soll das 3x4m-große Kunstwerk den dritten Stock unseres Schulgebäudes schmücken.
Alexa Winn und Maximilian Rausch
MINT-Art hautnah I
Das Periodensystem der Elemente
21.05.2026
Als Profilschule Kulturelle Bildung und teilnehmende Schule an dem Projekt Future Skills der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt heißt es an unserem Gymnasium: Werdet kreativ und mutig! Und zwar in allen Fächern. Und zwar sowohl Lernende als auch Lehrende.
Mit der baldigen Eröffnung unseres MINT-Zentrums und dem MINT-Art-Projekt entstehen momentan viele spannende Ideen, Kunst und MINT zu vereinigen.
Mit diesem großen Projekt, welches gemeinsam mit unserer Schulkünstlerin Katharina Müller erarbeitet wurde, möchten wir als Gymnasium ein Zeichen setzen. Ein Zeichen dafür, dass sich auch Gymnasien zukunftsorientiert entwickeln. Besonders in Zeiten, in denen Medienethik eine immer größere Rolle spielt, ist es wichtig das eigene Denken, das eigene kreative Handeln und das Schauen über den Tellerrand zu ermöglichen.
Genau das haben unsere Chemielehrkräfte mit diesem Projekt bewirken wollen und haben 84 Lernende aus der neunten Jahrgangsstufe auf das hiesige Projekt vorbereitet. Dabei wurden – mit Ausnahme der Lanthanoide und Actinoide – alle Elemente des Periodensystems auf die Lernenden aufgeteilt, welche zu ihren Elementen recherchierten und sich eigenständig eine künstlerische Darstellung (inhaltlich zu Eigenschaften, Assoziationen, Beschaffenheit, Herkunft etc. und künstlerisch in passenden Farben, Motiven) überlegten. Lediglich die Schrift zu den Elementsymbolen sowie die Ordnungszahl und das Format (20×24 cm) waren vorgegeben, alles andere in der Gestaltung frei.
An je einem Projekttag haben die drei Klassen ihre Kacheln innerhalb von sechs Unterrichtsstunden erarbeitet. Dort wurden unsere Lernenden kreativ und haben sowohl die Chemie- als auch Kunstsammlung frei nutzen dürfen. So wurde für die Wasserstoffbombe (1) beispielsweise Watte in Farbe gemischt, sodass die Explosion dreidimensional wirkt. Für Roentgenium (111) wurden Röntgenaufnahmen auf Overheadfolien gedruckt und für Gold (79) wurde goldenes Schlagmetall verbarbeitet. Durch Letzteres oder beispielsweise einen aufgeklebten Nickellöffel (27) sowie aufgeklebte Kupfercent-Münzen (29) erhält das Werk zum einen Dreidimensionalität als auch die Möglichkeit, die Elemente in echt zu betrachten.
Das Gesamtwerk stellt nun ein zu beobachtendes Kunstwerk dar, für viele hat es allerdings einen starken Rätselcharakter. Beispielsweise fragten sich bereits einige, weshalb bei Iod (53) eine Schilddrüse gemalt wurde oder bei Cobalt (27) Geister aus einem Bergwerk fliegen.
In Kürze soll das Periodensystem zwischen den Chemieräumen im dritten Stock einen Platz an der Wand finden. Doch erst einmal heißt es für unser überdimensionales Prachtwerk: Teilnahme an dem Mal- und Zeichenwettbewerb „Kunstwerk Chemie“ von lizzynet.
Maximilian Rausch
Chemie-Bildergeschichten
27.04.2026
Im Chemieunterricht der 8. Jahrgangstufe werden bei Herrn Rausch zum Thema Massenerhaltungssatz jährlich kurze Bildergeschichten erarbeitet, die den Massenerhalt bei der Reaktion von Kupfer mit Schwefel im geschlossenen System darstellen.
Dies zeigen beispielhaft die Ergebnisse von Ailing Li (8. Klasse im Schuljahr 24/25) sowie von Hannah Verissimo Hajzeraj (8. Klasse im Schuljahr 22/23).
Max Rausch
Chemische Reaktionen kreativ umgesetzt
17.04.2026
Farblos oder nur schwach gefärbt – so unscheinbar wirken viele Lösungen von Salze wie etwa Natriumcarbonat oder gelbem Blutlaugensalz auf den ersten Blick. Im Experiment jedoch entfalten sie ihr ganzes Potenzial: Durch das gezielte Auftragen einer „Entwickler-Lösung“ setzen chemische Reaktionen ein, bei denen aus den Lösungen intensiv leuchtende Farbstoffe entstehen. So bildet sich beispielsweise das bekannte Berliner Blau.
Besonders spannend wurde es, als die Schülerinnen und Schüler beobachteten, wie sich die Farben auf Filterpapier als Trägermaterial verhalten: Sie verlaufen und erzeugen dabei leicht verwaschene Effekte und Strukturen. Genau dieses „Unberechenbare“ machten sie sich zunutze und entwickelten mithilfe der chemischen Prozesse künstlerische Produkte.
Auf diese Weise entstanden kreative und fantasievolle Werke – vom „Sonnenuntergang auf dem Mars“ über den „Katzen-Schrei“ bis hin zu einem an Ballons schwebenden Haus hinter einer Wolke, inspiriert vom Film Oben, sowie der „Frankfurter Skyline mit Feuerwerk“.
Sven Koch
Fenstermetrie und Geobilder
26.03.2026
Zum Abschluss der Einführung in die Welt der Geometrie gestalten die Schülerinnen und Schüler in Klasse 5 mit Zirkel und Geodreieck eigene Fensterbilder. Hier sind einige Arbeitsergebnisse aus dem Schuljahr 25/26.
Aileen Albert
Wenn Chemie Farbe annimmt – Temperafarben im Experiment
26.03.2026
Im Wahlpflichtunterricht (WPU) Ästhetik des Experimentierens haben unsere Schülerinnen und Schüler die enge Verbindung von Naturwissenschaft und Kunst erfahren können. Im Mittelpunkt stand die Herstellung eigener Temperafarben auf Basis von Casein, einem Milcheiweiß, das bereits seit Jahrhunderten als Bindemittel in der Malerei verwendet wird.
Um unterschiedliche Farbtöne zu erzeugen, wurden verschiedene Pigmente eingesetzt. Neben Eisenoxidrot und Aktivkohle kam auch selbst gemörserte Kreide zum Einsatz.
Bevor die Farben jedoch künstlerisch genutzt wurden, entwickelten die Schülerinnen und Schüler einen Kriterienkatalog zur Bewertung der Farbqualität. Dabei standen unter anderem die Deckkraft, die Trocknungszeit sowie die Haftung auf verschiedenen Materialien im Fokus.
Im Anschluss entstanden mit den selbst hergestellten Farben vielfältige Kunstwerke, wie beispielsweise ein Leuchtturm an der Nordsee sowie ein Fisch, dessen Schuppen aus getrockneten „Farbchips“ gestaltet wurden.
Sven Koch
Kunst durch Chromatografie
02.11.2025
Nachdem wir, der WPU-Kurs „Ästhetik des Experimentierens“, uns mit dem fotografischen Prozess beschäftigt hatten, war unser nächstes Thema die Chromatografie. Vielleicht klingelt bei einigen da etwas, denn oft thematisiert man die Chromatografie im Chemieunterricht der achten Klasse. Im Gegensatz zum normalen Chemieunterricht war es aber unsere Aufgabe, die Chromatografie zu verwenden, um ein künstlerisches Produkt herzustellen. Zunächst einmal führten wir Testversuche durch, bei denen wir das Verhalten von unterschiedlichen Filzstiftfarben auf Filterpapier mit unterschiedlichen Lösungsmitteln testeten. Somit konnten wir unter anderem sehen, welche Kombinationen die schönsten Farbverläufe erzeugen und wie man auch das Fortschreiten der Farben verhindern kann. Aus diesen Tests entwickelten wir die unterschiedlichsten Kunstwerke: von einem Fisch in den Tiefen des Ozeans über eine lebhafte Wohnung und einen bunten Blumenstrauß bis ganz hoch ins Weltall!
Malak (10a)
Fotografischer Prozess
26.10.2025
Im WPU-Kurs Ästhetik des Experimentierens haben die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Schwarz-Weiß-Fotografie erforscht. Sie führten eigenständig Recherchen durch, um die Entwicklung und Bedeutung dieser fotografischen Epoche nachzuvollziehen.
Darüber hinaus vertieften sie die chemischen Grundlagen des fotografischen Prozesses. Unter Lichtausschluss entwickelten sie Negative im Stile der klassischen Fotografie: Zunächst stellten sie Silberhalogenide auf einem präparierten Filterpapier her. Anschließend befestigten sie kreative Schablonen und belichteten das Material mit einer UV-Lampe. Die abschließende Fixierung machte das belichtete Bild lichtunempfindlich.
Das Ergebnis: Die Schülerinnen und Schüler entwickelten Negative mit beeindruckenden Motiven, die das Spiel von Licht und Schatten sowie chemisches Verständnis sichtbar machen. Die Plakate wurden sogar auf der Zertifizierungsfeier der Profilschulen für Kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums ausgestellt. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Theorie und Praxis in einem ästhetisch reizvollen Experiment vereint werden können.
Sven Koch
Der Wald als Kunstprojekt
26.10.2025
In Nawi 7 ist der Wald fester Unterrichtsbestandteil – und das auf ganz besondere Weise: Im Rahmen der Kulturellen Bildung haben einige Klassen mit Unterstützung unserer Schulkünstlerinnen den Stockwerkbau des Waldes in Gemälden und Zeichnungen dargestellt. Dabei betrachten wir die Gliederung von Ökosystemen aus dem Blickwinkel der Kunst und verbinden Wissenschaft mit Ästhetik. Die künstlerische Umsetzung macht das Thema greifbar und sichtbar. Ein großes Lob geht an die Schülerinnen und Schüler: Sie haben beeindruckende Kunstwerke geschaffen.
Sven Koch
Experiment des Monats/Problem des Monats
Experiment des Monats (Chemie)
Liebe Schülerinnen und Schüler,
ihr experimentiert gerne und habt Spaß daran, Neues auszuprobieren? Dann ist das „Experiment des Monats“ genau das Richtige für euch! Jeden Monat erwartet euch ein spannender Versuch, den ihr ganz einfach zu Hause durchführen könnt. Dabei habt ihr die Möglichkeit, eure experimentellen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Eure Ansprechpartnerin ist Anita Spanuth, anita.spanuth[AT]schule.hessen.de
Wir sind gespannt auf eure Beobachtungen und Ergebnisse!
Hier geht es zu den Experimenten:
Problem des Monats (Mathematik)
Liebe Schülerinnen und Schüler,
für alle, die sich gerne mit mathematischen Aufgaben auseinandersetzen, bietet das „Problem des Monats“ regelmäßig neue Herausforderungen zum Knobeln und Nachdenken. Eine gute Gelegenheit, logisches Denken zu schärfen und neue Lösungsstrategien auszuprobieren.
Eure Ansprechpartnerin ist Aileen Albert, aileen.albert[AT]schule.hessen.de
Viel Erfolg und Freude beim Lösen der Aufgaben!