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10c bei Weimar Weiblich

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  • Beitrag veröffentlicht:26. Januar 2024

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts zum Thema Weimarer Republik besuchte unsere Klasse am 3. November 2023 die Ausstellung „Weimar Weiblich“ des Filmmuseums Frankfurts.

Zu Beginn der Ausstellung erfuhren wir, dass der Film ein neues und fast unumgängliches Medium war. Er wurde zu einem beliebten Zeitvertreib der Bürger. Täglich füllten Millionen Menschen die Kinosäle. Unsere Guide verband dieses neue Medium mit dem Wandel der Frau in den 1920er Jahren. Zum ersten Mal waren Frauen berühmte Schauspielerinnen und nicht nur Männer, was ein großer Fortschritt war. Dann kamen wir zur Mode der Frauen, die anfangs immer männlicher und später immer freizügiger wurde. Die Guide erklärte uns, dass rote Lippen damals ein sehr großer Trend waren, da sie Erotik und Gefahr ausdrückten und somit auch in gewisser Weise Macht. Am Ende der Führung schauten wir einen alten Stop-Motion-Film, der nur ca. 5 Minuten dauerte, aber 3 Jahre bis zur Fertigstellung brauchte.

Am meisten haben uns die Filme begeistert, weil es nicht nur Stummfilme waren, sondern teilweise auch Stop-Motion-Filme. Wir waren alle beeindruckt, wie die Filme schon damals aussahen und wie fortschrittlich sie waren. Während der ganzen Ausstellung konnten wir interagieren und selbst aktiv werden, indem wir auch Dinge ausprobieren durften, wie zum Beispiel einen sogenannten „Klappenschrank“, denn daran haben damals die „Fräulein vom Amt“ gearbeitet.

Zusammenfassend können wir sagen, dass der Besuch der Ausstellung „Weimar Weiblich“ im Filmmuseum Frankfurt ein Erfolg war. Wir hatten alle viel Spaß beim Mitmachen und Zuhören. Die Begeisterung unserer Mitschüler*innen war riesig und wir konnten alle etwas an Wissen für den darauffolgenden Geschichtsunterricht und die Weimarer Republik mitnehmen.

Clara Hahn und Isabelle Segura